Entwicklungspolitik | Nummer 245 - November 1994

Das Handelsbein ist davongeeilt

Der Dritte-Welt-Handel tritt aus der Nische

Während überall sonst nur von der Krise die Rede ist, befindet sich der Dritte-Welt-Handel, so scheint es, stetig im Aufwind -zumindest in allen Belangen, die sich quantifizieren lassen. Nicht nur, daß die Zahl der Läden und Gruppen so-wie der Umsatzerlöse ständig steigt -sogenannte fair gehandelte Produkte, allen voran der Kaffee, treten auch einen kaum für möglich gehaltenen Siegeszug durch Kantinen, Mensen, Supermärkte und Parlamente an. Sogar Marktführer Jacobs sah sich gezwungen, einen eigenen Kleinbauernkaffee in Großverbraucherbereich auf den Markt zu bringen -~Kaffee fair in aller Munde… Die Idee, entwicklungspolitische Bewußtseinsbildung und Projektförderung durch “fairen Handel zu finanzieren, ist über zwanzig Jahre alt. Von diesem Ursprungskonzept hat sich der heutige alternative Handel” jedoch weit entfernt. Der folgende kritische Abgesang ist, leicht gekürzt, dem neuen ‘Aktionshandbuch Dritte Welt” entnommen.

Thorsten Lampe
Mit einer Anzahl von über 600 Dritte-, Eine-, Zweidrittel-oder einfach nur Welt- Läden sowie ungez

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