Mexiko | Nummer 579 - September 2022 | Straflosigkeit

DAS ORGANISIERTE VERBRECHEN DER STRAFLOSIGKEIT

Im mexikanischen Bundesstaat Chiapas erreicht die Gewalt einen neuen Höchststand

In Chiapas sind gewaltsame Ausschreitungen krimineller Gruppen um territoriale Kontrolle massiv angestiegen. Menschen werden zwangsvertrieben, verschwunden gelassen und ermordet, wobei die meisten Verbrechen aufgrund der praktizierten Straflosigkeit des Justizsystems ungeahndet bleiben. Die Arbeit von Journalist*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen wird durch den mexikanischen Staat kriminalisiert, der mit der Militarisierung des Landes die Gewalt weiter verschärft und dadurch ebenso Migrant*innen und Frauen gefährdet.

Von Finja Henke

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