Das Recht auf Stadt und gemeinschaftliches Leben-Forum von Ciudad Migrante
Initiativen-Kolumne
„Ciudad Migrante“ ist ein politisches Kollektiv lateinamerikanischer Migrant*innen, das 2023 in Berlin gegründet wurde. Es kämpft gegen eine Stadtpolitik, in der 83 % der Bevölkerung zur Miete wohnen, die Mieten dabei innerhalb eines Jahrzehnts um 78 % gestiegen sind und mehr als 350.000 Wohnungen in den Händen von Finanzkonzernen befinden.
In diesem Jahr schlägt eine Gruppe von Künstler*innen, Autor*innen und Aktivist*innen innerhalb von „Ciudad Migrante“ vor, die Diskussion über das, was traditionell als „Recht auf Stadt“ bekannt ist, zu erweitern und die Traditionen des Kampfes für gemeinschaftliches Leben einzubeziehen. Die Idee des gemeinschaftlichen Lebens geht dem Konzept des Rechts auf Stadt voraus und ist umfassender. Sie stammt aus den Gebieten von Abya Yala (gemeinhin als Lateinamerika bekannt). Die Vision der Gruppe ist in ihrem Manifest zur Verteidigung des gemeinschaftlichen Lebens nachzulesen.
Mit dem Vorschlag des „Rechts auf Stadt und gemeinschaftliches Leben“ (RASGL)-Forums, das am 7. Juni in Berlin stattfinden wird, möchte Ciudad Migrante die Traditionen von Berliner Gruppen im Bereich kollektiver Organisation mit den Erfahrungen von Migrant*innengruppen in der Stadt verknüpfen.
Vorschläge für Präsentationen, Vorträge, Performances oder Aktivitäten zum Austausch dieser Erfahrungen während des Forums, in klassischen oder innovativen Formaten, sowie generelles Interesse an einer Teilnahme können an ciudadmigrante@riseup.net gesendet werden.
Mehr Infos: https://www.instagram.com/ciudad.migrante/


