Brasilien | Nummer 625/626 - Juli/August 2026

„Die brasilianische Regierung versucht, uns zu töten“

Interview mit Munduruku-Verteter*innen über Klimawandel, den Kampf um ihr Territorium und die Bedeutung Globaler Unterstützung

Der Film Katô: Dreams of Dark Earth (2026) dokumentiert die Munduruku in ihrem Widerstandskampf um die Bewahrung ihres Territoriums und ihrer traditionellen Lebensweise. Rilcélia Akai Munduruku und Luis Painhum Munduruku sind als Vertreter*innen des indigenen Volks der Munduruku auf Einladung der Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ nach Deutschland gekommen. Im Interview spricht Luis Painhum Munduruku über den Klimawandel aus der Perspektive ihres Widerstands als indigenes Volk und teilt Einblicke in ihre politischen Strategien.

Von Valentina
 Meyer-Oldenburg Torres
Was führt euch nach Berlin und Deutschland?Der Zweck unseres Kommens ist, hier in Berlin Kräfte zu

Das Lesen des Beitrages ist für einen Monat den Abonnent*innen vorbehalten. Hier anmelden

Möchtest Du weiterlesen?
Teste die LN!

  • kritische Berichterstattung aus und über Lateinamerika
  • eine 100% unabhängige Zeitschrift
  • produziert von einem ehrenamtlichen Kollektiv

Digitalabo-Probeangebot

10€ für 3 Monate

danach ab 29,50€ im Jahr

Jetzt bestellen

Rilcélia Akai Munduruku

ist Aktivistin, Filmemacherin und Führungspersönlichkeit ihres Volkes aus dem Territorium Sawré Muybu. Als Mitglied des audiovisuellen Frauenkollektivs Munduruku Daje Kapap Eypi zählen zu ihrer engagierten Produktion die Filme Mensageiras da Amazônia (2022), Autodemarcação já (2023) und der jüngste Katô (2026). Gemeinsam machen sie die Kamera zu ihrer Waffe im Kampf gegen die Zerstörung ihres Territoriums im Amazonasgebiet.

Luis Painhum Munduruku

ist Lehrer und Führungsfigur der Munduruku. Als Mitglied der Indigenenvereinigung Pariri engagiert er sich für den Schutz des Territoriums, das kulturelle Überleben und die politische Artikulation seines Volkes bei der Verteidigung Indigener Rechte.


Hola!

Wenn Dir gefällt, was du hier liest, dann unterstütze unsere ehrenamtliche Redaktion doch mit einem Abo! Das gibt's schon ab 29,50 Euro im Jahr. Oder lass uns eine Spende da! Egal ob einmalig 5 Euro oder eine monatliche Dauerspende – alles hilft, die LN weiter zu erhalten, Gracias ❤️

Ähnliche Themen

Newsletter abonnieren