Argentinien | Film | Nummer 619 - Januar 2026

„Ich wurde Malvinera“

Interview mit der Regisseurin Gabriela Naso über den argentinischen Film Las voces del silencio

Während des Kriegs um die Malvinas (Falklandinseln) 1982 wurde eine Gruppe Soldaten von ihren Vorgesetzten gefoltert. Doch nachdem sie die Gräueltaten anprangerten, sahen sie sich mit den Hindernissen des argentinischen Justizsystems konfrontiert, die eine Verurteilung der Verantwortlichen verhinderten – Davon handelt der Dokumentarfilm Las voces del silencio („Die Stimmen der Stille”) aus dem Jahr 2024. Regie geführt hat Gabriela Naso, die in einem Interview mit LN erzählt, wie die ehemaligen Soldaten sich dem Schweigen widersetzten, mit der Erzählung der „heldenhaften Tat” brachen und zu einem Beispiel für kollektives Gedächtnis und den Kampf um die Aufdeckung der Wahrheit wurden.

Interview: Gabriela Rojas Bock & Juliana Garzón Beltrán. Übersetzung: Sarah Schaarschmidt

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Gabriela Naso wurde 1992 in der Provinz Buenos Aires geboren. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Journalismus von der Universidad Nacional de Lomas de Zamora und einen Master-Abschluss in Dokumentarjournalismus von der Universidad Nacional de Tres de Febrero. Als Recherchejournalistin und Dokumentarfilmerin hat sie sich auf Menschenrechtsfragen und die Malvinas spezialisiert. Las voces del silencio ist ihr Debüt als Dokumentarfilmerin.


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