Kolumbien | Nummer 605 - November 2024

Leben für die Rechte des eigenen Volkes

Interview mit Guillermo Tenorio Vitonas, einem Gründervater des CRIC

Vom ersten Tag an war Guillermo Tenorio Vitonas Teil des Consejo Regional Indígena del Cauca (CRIC; dt.: Regionaler Indigener Rat des Cauca). Bereits mit 18 Jahren begann er, sich mit anderen Bewohner*innen aus dem Cauca, einer Provinz südlich von Cali, zu organisieren, als die Gewalt des bewaffneten Konfliktes sich auf einem Höhepunkt befand. Doch auch heute, nach zahlreichen Friedensprozessen, bleibt die Situation in der Region weiterhin bedrohlich. Zu seinem Schutz hält er sich derzeit in Europa auf. Bei seinem Besuch in Berlin sprach Guillermo Tenorio Vitonas mit LN über die brisante Lage im Cauca, die Geschichte und aktuelle Bedeutung des CRIC, erfolgreiche Selbstorganisierung und seine Perspektiven auf Frieden.

Interview: Sarah Schaarschmidt & Kori Mamani Hoppe
Aktiv dabei CRIC-Mitglied bei einer Demonstration in Cali (Foto: Leonard Mikoleit) Wie lief I

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Consejo Regional Indigena del Cauca

Der CRIC ist ein Zusammenschluss Indigener Autoritäten, der sich 1971 in Toribío, im Norden des Cauca, gründete. Seit über 50 Jahren kämpfen sie für den Schutz ihrer Gemeinden und ihrer Lebensweise. Ihre Arbeit basiert auf vier Säulen: Leben, Territorium, Frieden und Demokratie. Eine zentrale Rolle innerhalb des CRIC spielt die Guardia Indígena, eine aus den traditionellen Strukturen der Indigenen Gemeinden hervorgegangene, ehrenamtliche und unbewaffnete Selbstschutzorganisation.


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