Lyrik aus Lateinamerika
Die Arbeit der Autorin und Autodidaktin Esther Margaritas (Puerto Varas, Chile, 1992) schlägt Brücken zwischen Städten, in denen sie lebte und sexuellen und geographischen Erfahrungen und schafft damit eine Art Underground-Manifest. Sowohl trans Aktivismus als auch Gedächtnis und Geographie sind fundamentale Themen in ihrem Werk. Bisher veröffentlichte Margaritas vier Gedichtbände. Die Autorin arbeitet auch mit Fotografie und Performance und nahm bereits an zahlreichen Literaturfestivals teil. Derzeit schreibt Margaritas an ihrem fünften Gedichtband, Das Transvestitenbaby. Sie ist als Dozentin für Literatur und Performance in verschiedenen Kulturzentren in Chile tätig und lebt in Puerto Varas.
Nora Zapf ist Lyrikerin, Übersetzerin und Lateinamerikanistin. Derzeit arbeitet Nora an ihrer Habilitation über die Unterwelten in der lateinamerikanischen Prosa an der Universität Augsburg. Für die Übersetzung: Sor Juana Inés de la Cruz: Erster Traum bei Turia + Kant (2023) bekam sie 2025 den Scheerbart-Preis für Lyrikübersetzung zugesprochen. Lebt in München. Übersetzungen von ihr sind auch in Translator’s Choice. Übersetzen als poetische Utopie (2021) zu finden. Für die parasitenpresse übersetzte sie zuletzt: Valeria Correa Fiz: Zur Unzeit Winter.



