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„Priorität ist die Demarkierung der Indigenen Gebiete”

Munduruku verteidigen erfolgreich ihre Autonomie

Die Indigene Aktivistin Alessandra Korap vom Munduruku-Volk ist eine der bekanntesten Indigenen Anführerinnen Brasiliens. Ihr Einsatz für die Abgrenzung Indigener Gebiete und die Anzeige illegaler Aktivitäten wie Goldschürfen, Bergbau und Extraktivismus hat ihr internationale Anerkennung eingebracht: Sie war eine der Gewinner*innen des Goldman Environmental Prize 2023, der als „Nobelpreis” für Umweltfragen in Süd- und Mittelamerika gilt, und erhielt 2020 den Robert F. Kennedy Human Rights Award für ihren Einsatz für die Verteidigung der Gebiete, Kultur und Rechte der Indigenen Völker Brasiliens. Sie berichtet LN von ihrem zehnjährigen Kampf um ihr Territorium und auch von den wichtigsten Forderungen, die sie als Angehörige des Munduruku-Volkes an die COP30 in Belém stellt.

Karina Tarasiuk
Alessandra Korap ist seit zehn jahren Aktivistin für Rechte Indigener Völker (Foto: João Paulo Gu

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Karina Tarasiuk ist Journalistin, Dokumentarfilmerin und Schriftstellerin aus Brasilien. Sie studiert Interdisziplinäre Lateinamerikastudien an der Freien Universität Berlin und ist Redaktionsmitglied der Lateinamerika Nachrichten.


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