Mexiko | Nummer 392 - Februar 2007

Von wegen Wandel

Unter Fox keine Aufarbeitung des „Schmutzigen Krieges“

Als Vicente Fox 2000 sein Amt als „Präsident des Wandels“ antrat, kündigte er eine Aufarbeitung der gewaltsamen staatlichen Repression zwischen 1960 und 1980 an. Damit griff er nicht nur die jahrzehntelangen Forderungen von Angehörigen Verschwundener aus dem so genannten Schmutzigen Krieg auf, sondern beging auch symbolisch einen Bruch mit dem PRI-Staat. Ende 2001 richtete er eine „Sonderstaatsanwaltschaft für soziale und politische Bewegungen der Vergangenheit“ ein – mit kläglichen Ergebnissen. Unter der Regierung Felipe Calderón wurde die Behörde nun geschlossen.

Anne Becker
Auf dem Hauptplatz des kleinen Städtchens Atoyac im Bundesstaat Guerrero steht eine Bronzestatue. S

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