Hinter den Masken die Stimme des Volkes

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Djab Rouj beim Karneval 2025 Am dritten Tag der Feierlichkeiten verkleiden sich die Festivalbesucher*innen als Teufel (Fotos: Privat)

Der Karneval auf Martinique hat seine Wurzeln in einer der dunkelsten Perioden seiner Geschichte: der Kolonialisierung. Er entstand in Saint-Pierre, der damaligen Hauptstadt der weißen Kolonialbourgeoisie, und ist das Ergebnis des Zusammentreffens europäischer und afrikanischer Kulturen. Während die Kolonialherren den burlesken Überspanntheiten, die sie aus dem fernen Mutterland importiert hatten, mit Empfängen, gigantischen Buffets und allerlei Unterhaltung freien Lauf ließen, entstand auf der anderen Seite der Plantage ein anderer Karneval. Die versklavten Menschen nutzten diese Momente, um ihre Gegenpartys zu veranstalten, die sich im Laufe der Jahrhunderte zu dem Karneval entwickelten, den wir heute kennen.

Nachdem sie sich nach 1848 von ihren Ketten befreiten, verankerten die Bewohner*innen von Martinique diese Praxis endgültig in ihren Sitten. Nach dem Dreikönigsfest beleben jedes Jahr an den Wochenenden Umzüge die Insel und bereiten sich auf die opulenten Tage vor, die das Herzstück des Karnevals bilden. In dieser Zeit versammeln sich die Bewohner*innen Martiniques aus allen Bevölkerungsschichten im öffentlichen Raum und feiern ausgelassen. Jeder Tag der Feierlichkeiten folgt festen Regeln und zieht die Menschen in einem fast rituellen Ablauf in seinen Bann. Der Faschingssonntag markiert den Beginn der Feierlichkeiten. Der Montag ist den burlesken Hochzeiten gewidmet, bei denen die Festbesucherinnen für einen Tag die Codes eines anderen Geschlechts annehmen und so mit den gesellschaftlichen Konventionen spielen. Der Dienstag, der beliebteste Tag, ist dem Djab Rouj (kreolisch für „Roter Teufel“) gewidmet, einer Symbolfigur, die aus senegalesischen Initiationsriten hervorgegangen ist. Der Aschermittwoch markiert schließlich das Ende der Feierlichkeiten. An diesem Tag wird der Vaval eingeäschert, ein symbolträchtiges Maskottchen, das jedes Jahr neugestaltet wird, um zu aktuellen Ereignissen zu passen.

Wiederaneignung kolonialer Codes

Der Karneval auf Martinique ist von herausragender kultureller Bedeutung. Er ist seit jeher ein Synonym für das Zusammenleben, für überschwängliche Geselligkeit und unabdingbare Solidarität. Alle versammeln sich auf den Straßen, um in der Gemeinschaft zu singen, zu schreien, zu tanzen und zu lachen.

Es ist deshalb nicht ungewöhnlich, den eigenen Chef im Stringtanga zwischen zwei Fußgruppen tanzen zu sehen – zu den Musikgruppen, die mit traditionellen Trommeln für Unterhaltung sorgen. Diese Gruppen werden immer von ihren Tänzerinnen begleitet und singen scherzhafte Lieder, die auch Gruppen von außerhalb anlocken. Die Schönheit des Karnevals in Martinique kommt hier zum Ausdruck: Er ist einer der wenigen Karnevals auf der Welt, an dem jeder kostenlos teilnehmen kann, ohne Barrieren bezüglich Alter, Geschlecht, Aussehen, sozialem Status oder Einkommen.

Diese Zeit des Feierns bietet eine willkommene Auszeit vom Alltag und seinen einschränkenden Zwängen. Während des Karnevals kann sich jeder frei ausdrücken – innerhalb eines kreativen Raums, der fernab von gesellschaftlichen Normen und Urteilen liegt. Die Karnevalszeit ist somit auch eine privilegierte Zeit für die queere Gemeinschaft Martiniques, die hier einen Ort findet, in dem sie ihre Codes ohne die Angst vor den Repressionen der normalen Zeit leben kann. Während des Karnevals 2024 fand beispielsweise der erste Ballroom (siehe Infokasten) der Französischen Antillen statt, ein historisches Ereignis auf der Insel.

Eine Zeit für Ablenkung und politische Botschaften

Seit dem 17. Jahrhundert ist der Karneval nicht nur ein Fest, sondern auch eine Bühne für Forderungen und politischen Widerstand. Es ist eine Zeit der Euphorie und selbstbewussten Fröhlichkeit. Ähnlich wie die Zeit der Ablenkung, die den versklavten Menschen gewährt wurde, um ihre Revolte zu zerstreuen, ist der heutige Karneval eine Zeit der Entspannung angesichts der oft schwierigen Realität. Doch der Karneval ist weit davon entfernt, die Menschen ruhig zu stellen, wie es sich einst die Kolonisatorinnen und heute gewisse Politikerinnen wünschen. Er eröffnet eher unendliche Möglichkeiten für Forderungen, deren Formen sich im Laufe der Epochen immer wieder erneuern. Die Musik spielt in dieser Zeit eine große Rolle. Traditionalistinnen beschweren sich oft über die expliziten Texte moderner Karnevalslieder, denn diese dienen als Mittel der Mobilisierung und des politischen Protests.

Die Art der Beziehungen, die Martinique bis heute mit seiner ehemaligen Metropole verbinden, verweist auf die anhaltende neokoloniale Haltung, die nicht offen ausgesprochen wird. Die lokale Bevölkerung lebt dort unter Bedingungen, die auf dem französischen Festland undenkbar wären, zum Beispiel die Vergiftung der meisten landwirtschaftlichen Flächen – und ihrer Bewohner*innen – mit Chlordecon. Dieses Pestizid hat den traurigen Weltrekord für Prostatakrebs auf den französischen Antillen begründet. Zu diesem Skandal kommt noch die tägliche Last des „vie chère“ (teures Leben): Ein lokaler Ausdruck für die exorbitanten Preise in einem Gebiet, in dem die Einkommen zu den niedrigsten in Frankreich gehören. Die Preise in Martinique sind im Durchschnitt 40 Prozent höher als in Frankreich. Als sich die Bevölkerung Ende 2024 zum x-ten Mal gegen diese Ungerechtigkeit auflehnte, war die Antwort des französischen Staates Repression. Die französische Regierung setzte die Compagnies Républicaines de Sécurité (CRS) ein. Diese Spezialeinheiten waren seit 1959 auf dem Territorium von Martinique verboten, nachdem sie den Tod von drei jungen Martinikanern bei Demonstrationen verursacht hatten, die bereits damals schon bessere Lebensbedingungen forderten.

Vaval wird passend zu aktuellen Themen gestaltet

Der Karneval ist eine Gelegenheit, um diese Forderungen in den öffentlichen Raum zu tragen, ohne Angst vor einer gewalttätigen Reaktion der Behörden. Darüber hinaus drückt sich die Kreativität auch und vor allem in offen zur Schau getragenen politischen Kostümen aus, die diese Situationen sowie die der sexistischen und sexualisierten Gewalt aufzeigen. Das jährlich thematisch gestaltete Maskottchen, der Vaval, verkörpert diese politischen, sozialen und wirtschaftlichen Realitäten. Der Karneval ist jedes Jahr ein starkes Symbol für die Bekräftigung der lokalen Identität. Die Organisierung eines wilden Karnevals im Jahr 2021 unter den restriktiven Bedingungen der Pandemie hat sowohl den nationalen Behörden in Paris wie auch den lokalen Behörden auf Martinique eine klare Botschaft übermittelt: Der Ausdruck der martinikanischen Identität ist grenzenlos und der Protestcharakter des Karnevals unveränderlich. Als wahre kulturelle Seele der Blumeninsel (der ursprüngliche Name für die Insel, Madinina, bedeutet Blumeninsel und wird auch heute noch häufig verwendet, Anm. d. Red.) katalysiert diese Zeit große Herausforderungen in Vergangenheit und Gegenwart und stellt die Weichen für die Zukunft eines Volkes, das sich ständig mobilisiert.


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KARNEVAL DER KRITIK

Foto: Brasil de Fato (CC BY-NC-SA 2.0)

Der kritische Geist, der in den Anfängen des Karnevals so deutlich präsent war, kehrte dieses Jahr bis zum Aschermittwoch in die Samba-Schulen von Rio de Janeiro zurück. Herausragend war die Parade der Samba-Schule Paraíso do Tuiuti, die aus der gleichnamigen Favela im Viertel São Cristóvão stammt. Ohne um den heißen Brei herum zu reden und ohne sich zu verstecken, zeigte Tuiuti Kunst, Samba und Sozialkritik auf höchstem Niveau, unter dem Motto „Meu Deus, Meu Deus, Está Extinta a Escravidão?“ (Mein Gott, mein Gott, ist die Sklaverei ausgestorben?) Schnell zeigte sich in den Reaktionen der Öffentlichkeit und der sozialen Medien, dass diese Frage der Sambaschule aus der armen Nordzone von Rio de Janeiro rhetorisch war.

Die Mitglieder von Tuiuti tanzten als Lohnsteuerkarten, eine Anspielung auf die Reform der Arbeitsgesetze, und schufen mit einem Vampir mit Präsidentenschärpe, einer direkten Repräsentation von Michel Temer, eines der markantesten Bilder. Der Refrain des Sambas fand sein Echo weit über Rio de Janeiro hinaus und wurde weltweit von Zeitungen aufgegriffen, die die expliziten politischen Anspielungen erklärten, die in den letzten Jahren nicht sehr häufig im Sambódromo vorkamen. Gleichzeitig forderte dieses große Medienecho das Narrativ der großen brasilianischen Medienkonzerne heraus, die in ihrer Mehrheit die Reformen der brasilianischen Bundesregierung unterstützen.

„Wir sagen, was das Volk will“, erklärte Thiago Monteiro, Direktor der Samba-Schule Paraíso Do Tuiuti in einem Interview mit dem Blog von Intervozes. Das Ziel war, das alltägliche Brasilien zu zeichnen, so wie es im Karneval in den 1970ern und 1980ern üblich war. Zum Aufsehen, das der Auftritt erregt hatte, und zu der Interpretation, dass Medienkritik ebenfalls ein Teil der Präsentation war, sagte er nur: „Die Antworten muss die Gesellschaft geben. In unserer Parade stellen wir als Samba-Schule nur Fragen. Alle Elemente wurden eingesetzt, damit das Volk die Antworten gibt.“

Und offenbar hat die Samba-Schule einen Nerv getroffen. Nach der Parade stand der Hashtag #tuiuti an der Spitze der Trends des Nachrichtenportals Uol sowie bei Twitter. Am Rosenmontag wurde die Parade von Tuiuti von 92 Prozent der Befragten als beste Präsentation des Karnevals in Rio de Janeiro bezeichnet. Unter den wenigen Samba-Schulen, die politische Kritik äußerten, war Paraíso de Tuiuti sicher die mit der mutigsten Haltung. Ihr Auftritt provozierte „Temer Raus!“-Rufe von den Tribünen, was sich in zahlreichen Straßenumzügen in verschiedenen Bundesstaaten wiederholte. Während der 74 Minuten ihrer Parade präsentierte die Samba-Schule eine scharfe und aktuelle Gesellschaftskritik, die von der Fortdauer gesellschaftlicher Strukturen des Zeitalters der Sklaverei ausgeht und die Ausbeutungsverhältnisse der Arbeit, in der Stadt wie auf dem Land, zeigte. Sie machte so die zunehmende Prekarisierung der Arbeiter*innen Brasiliens deutlich sichtbar. Am Ende der Parade kritisierte Tuiuti sehr direkt die Reform der Arbeitsgesetze: In einer Sektion mit dem Titel „Guerreiros da CLT“ (Krieger der Arbeitsgesetze) trugen die Tänzer*innen ein Kostüm voller Arme, die „schmutzige Lohnsteuerkarten“ hielten.

Beredtes Schweigen der Presse zum “neoliberalen Vampir”.

Wer den Umzug im Fernsehen anschaute – exklusiv vom Fernsehsender O Globo übertragen – verstand den Kontext aus den Bildern, die so plastisch von den Kostümen und riesigen Karnevalswagen geschaffen wurden. Der Kommentar im Fernsehen beschränkte sich auf die Bezüge zur Vergangenheit in der Präsentation. Angesichts der letzten Reihen der Parade, die als „manifestoches“ kostümiert waren – eine Anspielung auf die Mittelschicht-Demonstrant*innen, die ab 2013, stets in Trikots der Nationalmannschaft gekleidet, auf Töpfe schlugen – blieben die Kommentator*innen Fátima Bernardes, Alex Escobar und Milton Cunha rein beschreibend, ohne irgendeinen Bezug zur aktuellen Situation in Brasilien herzustellen. Als auf dem Höhepunkt der Parade schließlich der Vampir mit Präsidentenschärpe auftauchte, stellte Fátima Bernardes nur den Namen der Figur vor: „Das ist der neoliberale Vampir.“ Es folgten exakt acht Sekunden Schweigen, ohne irgendeinen zusätzlichen Kommentar, während das Abschlussbild des Umzugs mit dem Titel „Neues Sklavenschiff“ vorüberzog, was zu großem Erstaunen bei den Fernsehzuschauer*innen führte. Kein weiteres Wort über das Thema. Weder die Reform der Arbeitsgesetze, die im Juli 2017 verabschiedet wurde, noch die Rentenreform, die von der Regierung Temer durchgedrückt werden soll, waren Themen während der Übertragung aus dem Sambadrómo.

Tatsächlich ist die Liste dessen, was in den Medien nicht gesagt wurde, sehr lang. Dazu gehört auch, dass das Oberste Bundesgericht in der Woche vor Karneval die Landrechte der Quilombolas (Nachfahren von geflohenen Sklav*innen, Anm. d. Red.) bestätigt hatte. Obwohl dieses Thema bei den Aktionen der sozialen Bewegungen zentral war, ein Ergebnis der heftigen Debatten in der Gesellschaft, wurde kaum darüber berichtet, beeinträchtigt doch das Urteil die Interessen der mächtigen Agrarindustrie. Selbst angesichts eines Motto-Wagens, der die Quilombolas als Beispiel für den Widerstand der schwarzen Bevölkerung des Landes feierte und die verschiedenen Formen der Sklaverei bis zum heutigen Tag skizzierte, schwiegen die Journalist*innen von O Globo.

Vielen Zuschauer*innen schien das peinliche Schweigen der O Globo-Kommentator*innen eine Folge ihrer Überraschung über die Themenwahl von Tuiuti. Doch die Fakten gehen in eine andere Richtung: Der Direktor des Karnevals von Tuiuti erklärte, dass der Sender gleich dreimal die Werkstätten der Samba-Schulen besucht hätte. Er habe vorab alle Informationen über die Kostüme, die Motto-Wagen und die Themen erhalten. Die Kommentare hätten also sehr gut vorbereitet gewesen sein können, doch O Globo wählte die diskrete Linie der Selbstenthaltung, ohne viele Adjektive und zusätzliche Informationen.

Monteiro betonte, dass die Samba-Schule auf die große Bedeutung der Medien für die Bildung der öffentlichen Meinung ausdrücklich hinwies. Ein Mottowagen thematisierte die Erstveröffentlichung der Zeitung O homem de Cor (Der farbige Mann) Anfang des 19. Jahrhunderts, während der Debatte um die Abschaffung der Sklaverei. „Das war die erste Zeitung gegen die Sklaverei, die von einer schwarzen Person herausgegeben wurde. Wir reden hier von den Medien dieser Zeit, sie haben sicher dazu beigetragen, dass das Goldene Gesetz [Gesetz zur Abschaffung der Sklaverei vom 13. Mai 1888, Anm. d. Red.] unterzeichnet wurde. Das war eine wichtige Mobilisierung“, erklärte er. Während der Fernsehübertragung erwähnten die Kommentator*innen zwar, dass die Zeitung von Schwarzen geschrieben wurde und dass diese, aus Furcht vor Repressionen, anonym publizierten. Doch sie erwähnten mit keinem Wort, dass Schwarze bis heute in den brasilianischen Medien unterrepräsentiert sind, eine konkrete Form der Fortsetzung der Ausgrenzung, was die Präsentation von Tuiuti sehr wohl problematisierte.
So blieb es schließlich dem alternativen Medienportal Mídia Ninja überlassen, den „Vampir des Neoliberalismus“ zu interviewen. In dem über Instagram veröffentlichten Interview erklärte der Tänzer: „Wir haben viel unter den Korruptionsskandalen gelitten. Wir haben gesehen, wie die gewählte Präsidentin, die mehr als 54 Millionen Stimmen erhalten hatte, daran gehindert wurde, weiter zu regieren, durch einen höchst zweifelhaften politischen Prozess. Und das brasilianische Volk protestiert, verlangt, dass dieser Präsident zurücktritt. Wir wollen diesen Präsidenten nicht!“

Die Samba-Schule Tuitui versteht sich als urbaner Quilombo, also Widerstandsorganisation.

Bei O Globo gab es kein Interview mit dem Hauptdarsteller der Parade von Tuiuti. Aus dem Studio des Senders sandte aber der Komponist des Sambas von Tuiuti, Cláudio Russo, noch eine Nachricht: „Dieser Samba ist ein Widerstandsschrei gegen die schlimmste Institution, die es je gegeben hat, die Sklaverei. Mit dem Samba sagen wir, dass wir in Tuiuti nicht die Sklaven eines Herren sind.“

In den sozialen Netzwerken war davon die Rede, dass während der Live-Übertragung die Mikrofone ausgeschaltet wurden, als die „Temer Raus!“-Rufe im Sambódromo die verstärkte Musik zu übertönen drohten – diese Information konnte allerdings noch nicht bestätigt werden. Doch die Frage bleibt: Warum wurde auf diesen Protest gegen die aktuelle politische Situation auf der größten populären Kulturveranstaltung des Landes nicht näher eingegangen? Warum sind die brasilianischen Medien nicht in der Lage, die Debatte zu zeigen? Auf die Bildschirme zu bringen, was das Volk möchte – das, was Paraíso do Tuiuti auf so meisterhafte Weise geschafft hat?

Die Antworten sind vielfältig und sie sind struktureller Natur. Um einen Anfang zu machen, muss man sagen, dass sich die Samba-Schule Tuiuti als urbaner Quilombo versteht, als Widerstandsorganisation. Und der Karneval, insbesondere die Samba-Schulen, kommen aus der Arbeiter*innenklasse. Auf der anderen Seite waren die brasilianischen Medien immer in der Hand einiger weniger weißer Familien, Repräsentanten der Eliten des Landes.


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