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Das “Goldkorn” ist zum Fluch geworden

Die Indikatoren der gegenwärtigen Kaffeekrise sind eindeutig: Der Weltmarktpreis hat in den vergangenen Monaten ein Niveau erreicht, das die Produktion für die kleinen und mittelgroßen, über keine Rücklagen verfügenden KaffeeproduzentInnen unrentabel macht. Sie lassen ihre Kaffeepflanzungen besser brach liegen, als dass sie mit Unterstützung familiärer oder genossenschaftlicher Arbeitskraft versuchen, den Anbau aufrechtzuerhalten. Bei dem Preisverfall auf inzwischen etwa 55 US-Cents/Pfund scheint es sich nicht um ein konjunkturelles Phänomen zu handeln. Vielmehr steht dahinter eine bereits Jahrzehnte dauernde Abwärtsbewegung des Weltmarktpreises für Rohkaffee. Betrug dieser in den 50er Jahren im Durchschnitt um die 280 US-Cents, pendelte er mit Schwankungen in den 70er Jahren um die 150 US-Cents und unterschritt in den 90er Jahren die 100 US-Cents-Marke.
Die ökonomische Wissenschaft führt als Erklärung für diesen Preisverfall die These der so genannten strukturellen Überproduktion an. Diese habe sich in den letzten Jahren durch drei Entwicklungen intensiviert: Erstens habe die Suspendierung des Internationalen Kaffeeabkommens zu extremen Preisschwankungen geführt, auf die ProduzentInnen sowohl in Hoch- wie in Niedrigpreisphasen mit der Ausweitung des Kaffeeanbaus reagieren. Zweitens seien neue Hochertragssorten in den Markt eingeführt worden. Drittens habe das globale Paradigma der so genannten Entwicklungshilfe, die Weltmarktintegration, zur Erschließung riesiger neuer Produktionsflächen geführt. Das Beispiel Vietnam ist hier in aller Munde, das sich mit Unterstützung internationaler Entwicklungsorganisationen zum zweitgrößten kaffeeexportierenden Land der Welt aufgeschwungen hat.

Krise ist nicht gleich Krise

Bereits diese Erklärungsangebote lassen erkennen, dass das Etikett „Kaffeekrise” keineswegs nur auf Verlierer verweist: Kaffee ist nach der Suspendierung des Kaffeeabkommens in extremen Maße zu einem lukrativen Spekulationsobjekt geworden, aus dem nicht wenige Finanzdienstleistungsunternehmen gute Gewinne erwirtschaften. Die Einführung neuer Sorten und vor allem die sich abzeichnende gentechnische Veränderung der Kaffeepflanze lässt die Herzen bei Bio-/Agrartechunternehmen wie zum Beispiel Monsanto höher schlagen. Und für die Experten internationaler Entwicklungsorganisationen gilt die Weltmarktintegration Vietnams als Fall weitgehend gelungener Entwicklungspolitik. Zudem sollte nicht verschwiegen werden, dass niedrige Rohkaffee-Einkaufspreise für Kaffeeunternehmen wie Nestlé, Tchibo und Co. die Möglichkeit schaffen, besondere Gewinnmargen zu erzielen, da sich der Einkaufs- und Endverbraucherpreis für Kaffee weitgehend entkoppelt haben. Fakt ist also, dass Kaffeekrise nicht gleich Kaffeekrise ist, sondern sehr unterschiedliche Folgen für die am Kaffeehandel Beteiligten zeitigt.
Bevor der Blick auf die mittelamerikanischen Verlierer in diesem Spiel, das keineswegs ein Spiel ohne Grenzen ist, gelenkt werden soll, noch ein paar Anmerkungen zu unserer Perspektive als politische Kaffeegruppe hier in Deutschland. Wenngleich wir am Ende dieses Beitrages Vorschläge formulieren, die eine pragmatische Reform der Welthandelsstrukturen anvisieren, geht es uns jedoch weder um eine Rückkehr zur keynesianischen Regulierung des Kapitalismus unter protektionistischen Vorzeichen, noch um einen romantisch begründeten „sozialen Artenschutz” für Kaffeekleinbauern und -bäuerinnen sowie -kooperativen. Wenn wir als Ausgangspunkt unserer Kritik vom Kaffee als „soziale Kultur” sprechen, dann meint dies vor allem eine Infragestellung des global durchgesetzten Produktivitätsparadigmas. Eckpfeiler einer solchen Perspektive ist ein Ernährungssouveränismus, wie José Bové die politisch-soziale Überwindung von Agrobusiness und nationaler Subventionspolitik durch ProduzentInnen und KonsumentInnen genannt hat. Basis dieses Souveränismus ist ein anderes Verhältnis zu Produktion und Reproduktion, zu Natur und Kultur.

Zum Beispiel El Salvador

Die gegenwärtige Kaffeekrise ist nicht die erste Krise in der Kaffeerepublik El Salvador. Die Weltwirtschaftskrise im vergangenen Jahrhundert führte nicht nur zu ganz ähnlichen Existenznöten wie heutzutage, sondern auch zum Aufstand von 1932, den die Kaffeebarone mit der Ermordung von 30.000 Menschen niederschlagen ließen. Auch in den folgenden Jahrzehnten blieb die salvadorianische Wirtschaft vom Weltmarktpreis abhängig. Wie früher schlägt die Kaffeekrise auch heute durch bis zu den kleinen und mittleren ProduzentInnen, die ihre Kosten nicht mehr decken und ihre Kredite nicht mehr zurück zahlen können, und bis zu den SaisonarbeiterInnen, die keine oder nur zu niedrigeren Löhnen und noch schlechteren Arbeitsbedingungen Beschäftigung finden.
Bauer José, 52 Jahre alt, verheiratet, fünf Kinder, von denen drei bis vor kurzem noch zur Schule gingen, hat circa 30 Hektar Kaffeeland, die durchschnittlich 750 Zentner Rohkaffee erbringen. Er gehört also zur kleinen Gruppe der Mittelbauern. Mit Erträgen von 24 Zentner/Hektar gehört er, was die Produktivität betrifft, zur Spitzengruppe. José bringt den Kaffee in eine Verarbeitungsanlage, wo nach Abzug der Verarbeitungskosten Ende Oktober 2001 knapp zehn US-Dollar /Zentner angeboten wurden. Bei Erntearbeitskosten von annähernd 15 US-Dollar/Zentner und der Abgabe für den Kaffee-Notfonds in Höhe von fünf US-Dollar, konnte José ohne Berücksichtigung sonstiger Kosten einen Verlust von circa zehn US-Dollar für jeden seiner erwarteten 750 Zentner vorausberechnen. Was José für den Verkauf von ein paar Zedern und einem Stück Land bekommen hat, reicht auch zusammengenommen mit dem, was er einspart, weil er seine drei jüngeren Kinder von der Schule genommen hat, nicht, um die Lücke zu schließen. Schon jetzt hat er 60.000 US-Dollar Schulden. Der Wert seiner Finca, welche die Banken als Sicherheit wollen, ist nach deren Schätzungen inzwischen von 160.000 auf 86.000 US-Dollar gesunken. Deshalb wollen die Banken für neues Arbeitskapital, das José für die Ernte braucht, zusätzliche Sicherheiten. Da gibt es aber nur noch das Haus der Familie. Jetzt steht er vor dem Dilemma, sich weiter zu verschulden, mit dem Risiko, Finca und Haus zu verlieren, oder die Kaffeekirschen an den Bäumen hängen zu lassen.
Wenn schon ein Mittelbauer wie José am Rande des Ruins steht, um wie viel aussichtsloser ist dann die Lage der Parzellenbauern und -bäuerinnen und der LandarbeiterInnen, die auf Jobs in der Ernte setzen? Nach den Zahlen des Salvadorianischen Kaffeerats ist die Anzahl der Arbeitsplätze in der Kaffeewirtschaft bereits in der Saison 2000/01 gegenüber dem Vorjahr um 60.000 auf etwas mehr als 90.000 gesunken.

Fonds für die Großen

Und wie sieht es mit der staatlichen Kaffeepolitik aus? Zum Wohle der mächtigen Verarbeiter reprivatisierte die erste Regierung der rechtsextremen ARENA-Partei schon 1989/90 den Außenhandel und fing an, die Kaffeeexportsteuer abzuschaffen, was alleine im Jahre 1990 ein Loch von 22 Millionen US-Dollar in den Staatshaushalt riss. 1992 wurde angesichts der total abgesackten Weltmarktpreise der erste Kaffee-Notfonds aufgelegt, in den alle ProduzentInnen einzahlen müssen, aber aus dem nur jene, die nicht allzu hoch verschuldet und bei den Privatbanken noch kreditwürdig sind, etwas abbekommen. Obwohl der Fonds ein Flop wurde, weil viele Kaffeebarone die Stütze nicht in ihre Fincas steckten, sondern in eine ihrer sonstigen Aktivitäten oder dank der günstigen Konditionen der Kaffee-Notfondskredite zinsgewinnträchtig anlegten, wurde er im Jahre 2000, als der Preis wieder dramatisch unter 90 US-Cents/Pfund fiel, neu aufgelegt. Nach den Erdbeben von 2001 zimmerten Staat und Privatbanken einen Treuhandfonds, mit dem die kreditwürdigen Kaffeebetriebe ihre auf 300 Millionen US-Dollar aufgelaufenen Schulden in börsengängige Schuldverpflichtungen mit 20 Jahren Laufzeit und zur Zeit 6,4 Prozent Zinsen verwandeln können. Um die Großen im Kaffeegeschäft El Salvador braucht man sich also keine Sorgen zu machen.

„Auswege“ und Auswege

Auch in und für El Salvador werden die üblichen Experten-Vorschläge zur Behebung der Kaffeekrise diskutiert. Vorübergehende Linderung verspricht unter Verweis auf entsprechende brasilianische Erfahrungen eine Erhöhung der Nachfrage im Lande selbst. Aber wo auf dem Land vielfach noch ein Gebräu aus dem Ausschuss der Kaffeeexportwirtschaft getrunken wird, ist der Verbrauch definitiv keine Frage der Lust am Kaffeegenuss, sondern der zahlungskräftigen Nachfrage. Gut im Rennen sind Vorschläge, mit besseren Qualitäten bessere Preise zu erzielen. Wer aber streicht die ein? Tatsächlich setzen die Konzerne auf den Absatzmärkten auf die Segmente Gourmet und aufgemöbelte Instant-Kaffees (Capuccino, Wiener Melange usw.). Jacobs und Tchibo, die diese Segmente längst bedienen, bleiben nach wiederholten Anbiederungen von TransFair Deutschland dabei, dass sie nicht mit der Aufnahme eines „fairen“ Produktes in ihr Sortiment ihr übriges Kaffee-Angebot als „unfair“ stigmatisieren wollen. Um dennoch an die Extraprofite im Geschäft mit „ethischem Kaffee“ zu kommen, bringt Jacobs jetzt einen „direkt gehandelten“ Sortenkaffee aus Peru auf den Markt – „El Cóndor Orgánico“. Damit schlägt der Konzern zwei Fliegen mit einer Klappe, denn auch der Biokaffee bringt höhere Gewinnmargen.
Für die Kaffeekampagne El Salvador steht die Existenznot von bäuerlichen ProduzentInnen und LandarbeiterInnen im Mittelpunkt der Krise. Wir versuchen deshalb, wie oben kurz erläutert, die Lage aus der Perspektive des Kaffees als einer sozialen Kultur zu betrachten – und dabei fällt unser Blick auf den deregulierten Welt-Kaffeemarkt und auf seine größten Profiteure, die Kaffeekonzerne.
Das Internationale Kaffeeabkommen, das den Markt bis 1989 regulierte, steht zur Zeit nicht auf der Tagesordnung von internationalen Kaffee-Diskussionen. Die VerbraucherInnenländer, die in der Internationalen Kaffeeorganisation (ICO) den Ton angeben und ihrerseits unter dem Lobby-Einfluss der Konzerne stehen, sind mit den Niedrigstpreisen in einer viel zu komfortablen Lage, um so etwas überhaupt wieder ins Auge zu fassen. Und die ErzeugerInnenländer können – untereinander in heftiger Standortkonkurrenz – ihre Interessen in der ICO nicht gemeinsam durchsetzen. Würde man bei einem neuen Abkommen auf die alte Interventionsschwelle zurückgreifen, so läge diese mit 120 US-Cents/Pfund mehr als doppelt so hoch wie der derzeitige Weltmarktpreis. Allerdings folgt die Orientierung an weltweit durchschnittlichen Produktionskosten bei der Berechnung einer solchen Interventionsschwelle dem Gleichgewichts-Paradigma der bürgerlichen Wirtschaftslehre. Der Gleichgewichtspreis, bei dem der Grenzertrag gleich null ist, besagt, dass es sich für alle, deren Kosten unter diesem Preis liegen, lohnt, Kaffee zu verkaufen und für alle anderen auf die Dauer nicht. Für diese Sichtweise ist das menschenwürdige Auskommen der einfachen WarenproduzentInnen im bäuerlichen Betrieb und der LandarbeiterInnen völlig gleichgültig. Stellen wir uns aber auf den Standpunkt der einfachen WarenproduzentInnen und der LandarbeiterInnen, die einen ErzeugerInnenpreis beziehungsweise einen Lohn wollen, der es ihnen erlaubt, anständig zu leben, dann kommen wir zu anderen Kriterien. Der ErzeugerInnenpreis – und dementsprechend die lnterventionsschwelle eines neuen Internationalen Kaffeeabkommens – müsste erheblich höher liegen als beim alten. Denkt man sich des Weiteren den Kaffeepreis als eine vom Einkommen bäuerlicher ProduzentInnen und im Kaffee beschäftigter LohnarbeiterInnen abhängige Variable, dann kann man einem solchen Preis die durchschnittliche Betriebsgröße, Produktivität und mithin die durchschnittlichen Erträge von kleinen und mittleren bäuerlichen Betrieben zuordnen. Der nächste Schritt können dann differenzierte Preis/Mengen-Überlegungen sein. Zum Beispiel: Bis zu einer bestimmten Ertragsmenge, nämlich jener, die dieser Betriebskategorie im Durchschnitt entspricht, gibt es einen Preis, der die gewünschten Einkommen schafft – und wer mehr produziert, bekommt für jeden weiteren Sack Kaffee sukzessive weniger. So käme man auf ein Preissystem, das erstens die Überproduktion in Hightech-Plantagen drosselt, weil größere Produktionsmengen nicht mit höheren Gewinnen honoriert werden, und das zweitens für ein besseres Einkommen der Masse der in der Kaffeeproduktion tätigen Menschen sorgt. Es liegt auf der Hand, dass die mächtigen Kaffeekonzerne an einer solchen Reregulierung nicht interessiert sind, diese also Aufgabe der Regierungen und der mit der Kaffeewirtschaft verbundenen sozialen Organisationen der ProduzentInnen und KonsumentInnen ist.
Die KonsumentInnen können aber auch mit ihrem Kaufverhalten unmittelbaren Druck auf die Kaffeekonzerne ausüben. Machen die Kosten des Rohkaffees zur Zeit 20 Prozent des EndverbraucherInnenpreises für Röstkaffee in den Industrieländern aus, so sind die Erlöse der unmittelbaren ProduzentInnen für das Rohprodukt Kaffeekirschen nur halb so hoch. Der Anteil schließlich, der in Form von Hungerlöhnen bei den LandarbeiterInnen verbleibt, beträgt gerade mal zehn Euro-Cents bei einem Pfund Röstkaffee, das vier Euro kostet. Zwischen die Kaffeekirschen und den Röstkaffee schieben sich etliche GewinnerInnen: von den Schifffahrtsgesellschaften über die Versicherungen und Werbeagenturen bis zu den KaffeerösterInnen und Supermarktketten. Die Gewinnspannen vor allem im Geschäft mit Instant- und Gourmetkaffees geben genügend Spielraum für eine Umverteilung zu Gunsten der unmittelbaren ProduzentInnen.
Am Kaffeegeschäft in der BRD gibt es noch einen besonderen Gewinner: den Staat. Mit 2,20 Euro Kaffeesteuer pro Kilogramm Röstkaffee ist sein Anteil am Endpreis der größte Kostenfaktor. Nur wenn sich die Kaffeekonzerne durch Abstriche an ihren Gewinnen und der Staat durch den zweckgebundenen Einsatz der Kaffeesteuer (weit über eine Milliarde Euro pro Jahr) in der Kaffeeproduktion beziehungsweise durch deren Abschaffung zu Gunsten von höheren ErzeugerInnenpreisen und LandarbeiterInnenlöhnen an der Verbesserung der Einkommensverhältnisse der unmittelbaren ProduzentInnen beteiligen, macht es Sinn, dass die KaffeetrinkerInnen darüber hinaus durch Bezahlen eines höheren Preises das ihrige dazu beitragen.
Schließlich muss bei der Frage nach den Perspektiven der Kaffeewirtschaft die ökologische Situation in Mittelamerika in Betracht gezogen werden. Sieht man einmal vom Chemieeinsatz ab, ist der traditionelle Kaffeeanbau mit Schattenbäumen eine ökologisch sinnvolle Kultur. Kaffeeplantagen sind Dauerkulturen, die in Hanglagen gedeihen, wo Jahreskulturen unweigerlich zu Erosionsschäden führen. In punkto Bodenbedeckung, Kleinklima, Wasserhaushalt im Boden und Biodiversität ersetzen sie den natürlichen Wald. Der Trend zur Produktionssteigerung gefährdet dagegen den traditionellen Anbau: bereits existierende Hochertragssorten werden ohne Schattenbäume angebaut; die in Entwicklung befindlichen Gen-Kaffees werden zur Mechanisierung von Flächen mit den entsprechenden Folgen für den Boden führen; der Kommerzialisierung wegen werden Flächen unter Kaffee gesetzt, die dann dem Anbau von Grundnahrungsmitteln fehlen.
Eine andere Kaffeepolitik muss daher nicht nur auf eine Reregulierung des internationalen Kaffeemarktes und auf eine Umverteilung der mit dem Kaffeeanbau und -handel erzielten Erlöse zu Gunsten der unmittelbaren ProduzentInnen zielen, sondern auch auf nachhaltige, umweltfreundliche Anbaumethoden, das heißt den traditionellen Anbau, vorzugsweise mit organischer Düngung und biologischer Schädlingsbekämpfung.
Im Rahmen des Kyoto-Prozesses ist es darüber hinaus unerlässlich, dafür zu sorgen, dass Einnahmen, die einem Land aus der Existenz von Kaffee-Wäldern als Biodiversitätsreservate und Kohlendioxyd-Senken erwachsen, den unmittelbaren Bewirtschaftern dieser Wälder zugute kommen.

Kontakt: KkES c/o Dritte Welt Haus, Falkstr. 74, 60487 Frankfurt, e-mail: kaffeekampagne@web.de

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