Nummer 336 - Juni 2002 | Zentralamerika

Das “Goldkorn” ist zum Fluch geworden

Die Kaffeekampagne El Salvador analysiert die Kaffeekrise in Lateinamerika

Krisen gehören zum Kapitalismus wie die Musik zum Handkäs. Aus diesem Grund mutet es schon überraschend an, wenn die in ihrem Wirtschaftsverständnis nicht gerade als besonders regulationsfreundlich geltende FAZ vor einigen Wochen den Verfall des Weltmarktpreises für Rohkaffee zum Anlass nahm, über die (Wieder-)Einrichtung des Kaffeekartells nachzudenken. In der Tat scheint es diesmal ans Eingemachte zu gehen. Dennoch sollte nicht übersehen werden, dass die globale Krisenrhetorik dazu einlädt, eine entscheidende Frage zu verdunkeln: Um wessen Krise handelt es sich eigentlich, wenn überall von der globalen „Kaffeekrise” die Rede ist?

Kaffeekampagne El Salvador
Die Indikatoren der gegenwärtigen Kaffeekrise sind eindeutig: Der Weltmarktpreis hat in den vergang

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