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Kubas Schriftsteller leben an vielen Orten…

Kuba ist stolz auf seine Literatur, auf seine Autoren und seine Leser. „Hier kann jeder lesen und schreiben“, heißt es immer wieder. Denn zu den großen Erfolgen der kubanischen Revolution zählen eine niedrige Analphabetenrate und ein hohes Bildungsniveau. Lesen ist auf Kuba eine beliebte Freizeitbeschäftigung, die nicht als Privileg einiger Weniger, sondern als soziale Errungenschaft empfunden wird. Doch weil der Staat die Literatur nicht nur fördert, sondern auch reglementiert, verlassen immer mehr Schriftsteller das Land. „In Kuba kann jeder lesen und schreiben – aber nicht, was er will“, entgegnen sie.
Anfang der 90er Jahre war es mit dem Anspruch auf „Literatur für alle“ auch aus ökonomischen Gründen erst einmal vorbei. In der allgemeinen Mangelsituation gab es für die Verlagsbranche nicht genügend Papier und Strom. Um Material und Energie zu sparen, wurde die Produktion drastisch
zurückgefahren – auf unter zehn Prozent des Niveaus der 80er Jahre –, geplante Buchprojekte eingefroren. Damit war die Branche auf den Stand vor 1959 zurückgefallen. Erst seit Mitte der 90er erholt sich die Buchindustrie langsam wieder. Während 1994 ungefähr 200 Titel erschienen, kündigte der Kulturministers Abel Prieto für dieses Jahr rund 900 Titel an. Zum Vergleich: Früher waren es circa 1500 Titel. Die Auflage liegt derzeit im Durchschnitt bei 2.000 Exemplaren. Die Gesamtzahl gedruckter Exemplare hat sich von 5 Millionen im Jahr 1995 auf die doppelte Menge im laufenden Jahr gesteigert.

Insel der Leser

Dieser Aufwärtstrend schlägt sich natürlich auch positiv im Umsatz der Verlage nieder. Das Instituto Cubano del Libro gibt für das Jahr 1994 Einnahmen von 200.600 US-Dollar an, vier Jahre später sind es bereits 1,7 Millionen US-Dollar. Dementsprechend optimistisch blickt das Institut in die Zukunft und strebt für die kommenden Jahre unter anderem eine Anhebung der jährlichen Titelproduktion um 10-15 Prozent, eine Verbesserung der Vertriebsstruktur auf nationaler Ebene und eine Intensivierung des Rechteverkaufs und der Exportaktivitäten an.
Diese positive Entwicklung darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass der Bedarf an Lesestoff noch längst nicht gedeckt ist. Bereits in den „guten“ Zeiten der Buchindustrie kamen die Verlage der Nachfrage nicht nach; interessante Bücher waren meist schnell vergriffen. Man behalf sich, indem man Bücher auslieh, tauschte oder gebraucht kaufte. Das gegenwärtige Engagement ausländischer Verlage hängt auch mit dem
hohen Bildungsniveau und der Lesebegeisterung der Bevölkerung zusammen, denn sie wittern in Kuba ein Riesengeschäft. Bereits jetzt erzielen die Verlage auf der mittlerweile jährlich stattfindenden Buchmesse in Havanna gewaltige Umsätze. Im Jahr 2000 zählte man rund 150.000 Besucher, die allein ausländische Bücher zum Gesamtpreis von über 100.000 Dollar kauften. Inzwischen werden in größeren Mengen Bücher aus dem Ausland, vor allem aus Europa, importiert (1996 zu einem Wert von 133.000 US-Dollar) und in den Buchhandlungen des Instituto Cubano del Libro verkauft, doch nur wenige Kubaner können sich die hohen Dollar-Preise der Bücher leisten.

Hoffnungsschimmer

Durch das Interesse des kubanischen Staates, dem Bedürfnis der Leser nach Büchern und der Schriftsteller nach Publikationsmöglichkeiten nachzukommen, und durch das ausländische Interesse an einer Beteiligung am kubanischen Buchmarkt, sind in den letzten Jahren vermehrt Jointventures zwischen kubanischen und ausländischen (vor allem spanischen und lateinamerikanischen) Verlagen entstanden. Auch internationale Institutionen unterstützen finanziell einzelne Projekte. Dabei legen die kubanischen Verlage Wert darauf, die Kontrolle über ihre Programme nicht zu verlieren. Sie kümmern sich daher um die Betreuung der Manuskripte, während der ausländische Partner für den Druck der Bücher zuständig ist, also den rohstoffintensiven Abschnitt des Produktionsprozesses übernimmt.
In der Kulturpolitik scheint sich die Einsicht durchgesetzt zu haben, dass es wichtig ist, den auf Kuba lebenden Autoren Alternativen zu den Publikationsmöglichkeiten im Ausland zu bieten. Dafür sprechen neben gesellschaftspolitischen Überlegungen auch marktwirtschaftliche Gründe: Sind kubanische Autoren national oder international erfolgreich, so kann der kubanische Staat viel größere Gewinne abschöpfen, wenn deren Literatur von einem kubanischen Verlag herausgebracht wird. Auf dem internationalen Markt winken zusätzlich Devisen aus dem Export- und Lizenzgeschäft.
Ein Signal in diese Richtung hat der Fondo Cubano del Desarrollo para la Educación y Cultura gesetzt, indem er seit ein paar Jahren eine neue Publikationsreihe des wichtigsten Literaturverlags, Letras Cubanas, fördert:: In der Reihe “La Novela” sollen jährlich sechs bis acht neue Titel publiziert werden. Dahinter stehe der Gedanke, so die Lateinamerikanistin Michi Strausfeld, dass in einigen Jahren marktwirtschaftliche Kriterien in den Verlagen vorherrschen werden und man die Gewinne dann in Neuerscheinungen oder Neuauflagen investieren kann. Dieser Ansatz sei auf der Buchmesse Havanna 2000 häufig geäußert worden und könnte das Ende des staatlich kontrollierten und finanzierten Verlagswesens bedeuten.
Dem Bedürfnis nach Einbindung der kubanischen Verlage in den internationalen Literaturbetrieb versuchen seit dem Jahr 2000 die Internetseiten des Instituto Cubano del Libro und ihr elektronischer Verlag Editorial CubaLiteraria (www. cubaliteraria.cu) nachzukommen. Dort erhält man Informationen zu den einzelnen Verlagen, ihren Neuerscheinungen und zu kubanischen Autoren, darunter auch einige, die im Ausland leben. So zum Beispiel Eliseo Alberto, dessen kritische Auseinandersetzung mit der Revolution, Rapport gegen mich selbst, jedoch verschwiegen wird.
In der aktuellen Lage, in der das Verlagswesen nur langsam wieder auf die Beine kommt, spielen Zeitschriften eine besondere Rolle. Sie bieten wegen des fortdauernden Papiermangels und der großen Flut von Manuskripten für Schriftsteller häufig die einzige Möglichkeit, die eigenen Texte publiziert zu sehen und sich einen Namen zu machen. Eine bedeutende Rolle übernimmt zur Zeit La gaceta de Cuba, das Organ der UNEAC (Verband der Schriftsteller und Künstler
Kubas). Seit 1993 ist ein neues, junges Redaktionsteam verantwortlich, und insbesondere für die junge Autorengeneration, die während der „Spezialperiode“ zu schreiben anfing, ist die Gaceta eine der wichtigsten Publikationsmöglichkeiten. Bekannt für das hohe Niveau der in ihr veröffentlichten Literatur, wird ihren Autoren eine besondere Aufmerksamkeit zuteil. Jedoch kann die Gaceta als Fachzeitschrift nur ein relativ kleines Publikum erreichen.

Öffnung und Zensur

Hoffnung verbindet sich auch mit dem seit 1997 amtierenden Kulturminister Abel Prieto. Der ehemalige Vorsitzende der UNEAC ist bei den Schriftstellern relativ angesehen, weil er Einladungen und Reisen von Autoren ins Ausland unterstützt und sich allgemein für Veränderungen im Literaturbetrieb einsetzt. Ein Zeichen für eine langsame Öffnung ist zum Beispiel, dass in den letzten Jahren zunehmend Werke von im Ausland oder im „inneren Exil“ lebenden Schriftstellern publiziert und ausgezeichnet werden, die zuvor in Kuba verschwiegen wurden. Zu ihnen gehören unter anderen Severo Sarduy und Lydia Cabrera, die bereits in den 60er Jahren das Land verlassen haben, aber auch im Land lebende Schriftsteller wie Antón Arrufat. Seit dem „Fall Padilla“ 1968 (vgl. LN 317) wurde er von offizieller Seite verleugnet; erst Ende der 90er Jahre begann seine schrittweise Rehabilitierung. Während der Buchmesse Havanna 2000 überreichte ihm das Instituto Cubano del Libro für seinen jüngsten Roman den Premio Alejo Carpentier, in diesem Jahr folgte der Premio Nacional de Literatura. Inzwischen hat Arrufat gleich zwei Literaturagenten: einen für Kuba, einen fürs Ausland. Weitere, durch Neuerscheinungen rehabilitierte Autoren waren dieses Jahr Gastón Baquero und Enrique Labrador Ruiz. Zudem erschien Paradiso, einer der wichtigsten und polemischsten Romane Kubas, dessen Autor José Lezama Lima lange Zeit marginalisiert wurde, dieses Jahr gleich in zwei Neuausgaben. –Man darf gespannt sein, wer nächstes Jahr diesen nachträglichen Segen erhält.
Doch trotz aller Entspannungen im kubanischen Literaturbetrieb: Es gibt weiterhin Zensur in Kuba, nur ist sie heute nicht mehr so greifbar, vorhersehbar. Über ihre Reichweite herrschen ganz unterschiedliche Meinungen. Manche wollen sie auf die „Schere im Kopf“ beschränken, die Redakteure dazu bringt, Texte von vornherein auszuschließen. Andere, unter ihnen der Essayist Iván de la Nuez, halten dem entgegen, dass Meinungsäußerung in der Literatur nur solange erlaubt sei, wie sie sich nicht in das staatliche Revier der Politik einmische, und kritisieren die unpolitische Haltung mancher Autoren als Bestechlichkeit. Gegen diesen Vorwurf wehren sich einige der angesprochenen Autoren: Sie wollen sich von der Politik befreien und endlich ihre Literatur um der Literatur willen schreiben können. Dementsprechend möchten sie nach ästhetischen und nicht nach ideologischen Kriterien beurteilt werden. Der Forderung nach engagierter Literatur wird deshalb vermehrt die nach Emanzipation von der Politik entgegengestellt.

Der Blick ins Ausland

Die Schwierigkeiten, im eigenen Land veröffentlicht und anerkannt zu werden, lässt viele Schriftsteller Publikationsmöglichkeiten im Ausland suchen – auch, wenn sie selbst in Kuba bleiben. Sie nutzen dafür die verschiedensten Wege, schicken ihre Texte per Email oder Diskette ins Ausland, versuchen zu Lesungen und Tagungen eingeladen zu werden oder ein Stipendium zu bekommen. Eine bedeutende Rolle kommt dabei den Literaturagenten zu, die über die notwendigen Kontakte im Ausland verfügen und Erfahrungen im Umgang mit Verlagen haben. Die Buchmesse in Havanna hat sich zu einem wichtigen Treffpunkt für Autoren, Agenten und Verleger entwickelt.
Das große Los in der Literaturtombola ist ein Vertrag mit einem spanischen Verlag. Wenn ein Autor noch dazu in einem der großen, renommierten Verlage publiziert wird, dann erhöhen sich seine Erfolgschancen gewaltig: Buchhandlungen, Rezensenten und Leser lassen Neuerscheinungen aus diesen Verlagen mehr Aufmerksamkeit zukommen, Verlage in anderen Ländern sind stärker an Lizenzen interessiert. Und durch die Übersetzungen steigen Bekanntheitsgrad und Renommee noch einmal. Zu den glücklichen Gewinnern gehören unter anderem die Pionierin internationalen Erfolges, Zoé Valdés, desgleichen Eliseo Alberto, Abilio Estévez, Mayra Montero und Jesús Díaz. Aber auch kleinere Verlage wie Editorial Casiopea und Editorial Colibrí, die ihr großes Engagement in die literarische Waagschale werfen, sind ein gutes Los, vor allem für solche Autoren, die den marktorientierten Standards der großen Verlage nicht entsprechen (wollen).
Doch von den oben genannten Autoren lebt nur einer – Abilio Estévez – noch auf Kuba. Man schätzt, dass sich ungefähr ein Drittel der kubanischen Intellektuellen im Ausland aufhält. Die Hälfte von den rund zwei Millionen Kubanern, die nicht auf der Insel leben, wohnt in Miami, der zweiten Hauptstadt Kubas. Die Situation der Autoren im politischen Exil, unter ihnen Carlos Victoria und Guillermo Rosales, ist vor allem deshalb schwierig, weil sie nur ein kleines Publikum erreichen können. In Kuba existieren sie offiziell nicht, und in Lateinamerika und Europa sind sie weitestgehend unbekannt. Zudem gibt es in den USA nur sehr begrenzte Möglichkeiten, Literatur auf Spanisch herauszubringen. Lange Zeit konnten die Miami-Schriftsteller nur im Exilverlag Ediciones Universal und ein paar anderen kleinen Verlagen veröffentlichen. Inzwischen bekunden zwar Universitätsverlage und auch einige Mainstream-Verlage Interesse an der in den USA entstandenen Literatur, jedoch akzeptieren sie nur in seltenen Fällen spanischsprachige Manuskripte. Leichter haben es in diesem Sinne die Cuban-Americans (US-Bürger kubanischer Herkunft, die als Kinder in die USA kamen oder dort geboren wurden) die überwiegend auf Englisch schreiben und vor allem ein US-amerikanisches Publikum ansprechen. Zu ihren bekanntesten Autoren gehören Oscar Hijuelos, der 1990 mit Die Mambo Kings spielen Songs der Liebe den Pulitzer Preis gewann, und Cristina García, der zwei Jahre später mit Träumen auf Kubanisch der Durchbruch gelang.
Ähnlich wie die Exilautoren sehen sich die in der Diaspora lebenden Schriftsteller mit dem Problem konfrontiert, ihr kubanisches Publikum nur sehr begrenzt erreichen zu können. Dabei ist in den 90ern das Bedürfnis nach einem Dialog über räumliche und ideologische Grenzen hinweg immer stärker geworden. Der in Madrid lebende Schriftsteller Jesús Díaz gründete deshalb 1996 die Kulturzeitschrift Encuentro de la cultura cubana, die in Kuba (dort inoffiziell), Miami und der Diaspora verteilt wird. Für sie schreiben sowohl auf der Insel als auch im Ausland lebende Kubaner,
denen allen der Wunsch nach einem encuentro (Zusammenkommen) gemein ist. Hinzugekommen ist eine Internetausgabe, die tagesaktueller konzipiert ist (www.cubaencuentro.com).

Literarische Lager

Trotz aller Dialogbereitschaft zwischen Schriftstellern im Ausland und auf der Insel löst die Frage nach dem Verhältnis zum revolutionären Kuba immer wieder hitzige Debatten aus. Denjenigen, die in Kuba geblieben sind, wird schnell Duckmäusertum unterstellt, und denjenigen, die gegangen sind, wird vorgeworfen, ihnen sei der Wohlstand wichtiger ist als Familie und Freunde. Und mit der veränderten Publikationssituation für Schriftsteller in Kuba zeichnet sich auch eine Spaltung ab zwischen denjenigen, die im Ausland publizieren und denjenigen, die bisher nur auf Kuba veröffentlicht wurden. Wer zum Beispiel in Spanien einen Roman herausgebracht hat, der wird auch in Kuba als Schriftsteller anerkannt; umgekehrt ist das leider nur selten der Fall. Noch immer sind die Autoren, die nur in kubanischen Verlagen veröffentlicht haben, im Ausland kaum bekannt und erhalten deshalb viel weniger Anerkennung als ihre international vernetzten Kollegen.
Hinzu kommt, dass die meisten ausländischen Verlage nur nach erfolgversprechender, marktgerechter Literatur suchen. Verkaufen lässt sich vor allem eine Literatur, die den exotischen, klischeebehafteten Kubavorstellungen der europäischen oder US-amerikanischen Leser entspricht. Inzwischen scheinen einige Romane, wie zum Beispiel Havanna Blues von Daína Chaviano, bewusst für ein europäisches oder US-amerikanisches Publikum geschrieben worden zu sein. Dieser Marktinstinkt einiger Autoren hat Abilio Estévez 1999 in einem Artikel in El País wünschen lassen, dass man die kubanische Literatur für eine Weile vergesse, damit sie wieder zu einem eigenen Ausdruck finden könne. Was in der kubanischen Literatur jedoch zur Zeit passiert, ist viel zu spannend, um ihm diesen Wunsch erfüllen zu können.

Besonders hinweisen möchte ich auf Michi Strausfelds Artikel in Janett Reinstädler/Ottmar Ette (eds.): Todas las islas la isla. Nuevas y nuevísimas tendencias en la literatura y cultura de Cuba. Vervuert/Iberoamericana, Frankfurt a.M./Madrid 2000.

KASTEN:
Literatur der erwähnten Autoren

Reinaldo Arenas: Rosa. Edition Día 1996; Reise nach Havanna. Edition Día 1994; dtv 1999
Joaquín Baquero: Cuba. Distel 1992; Malecón. Distel 1996;
Ich bin von einer Insel. Gedichte aus Cuba. Distel 1996
Lydia Cabrera: Die Geburt des Mondes. Schwarze Geschichten aus Kuba. Suhrkamp Verlag 1999
Daína Chaviano: Havanna Blues. Lichtenberg 1999
Jesús Díaz. Die Haut und die Maske. Piper Verlag 1997 (Tb. 1999); Die verlorenen Worte. Piper Tb 1998; Erzähl mir von Kuba. Piper Verlag 2001
Eliseo Alberto: Rapport gegen mich selbst. Mein Leben in Kuba. Rotpunkt 1999; Caracol Beach. dtv 2000; Die Geschichte von José. Kindler Verlag 2000
Abilio Estévez: Dein ist das Reich. Luchterhand 2000
Cristina García: Träumen auf kubanisch. Fischer Verlag, 1995 (Tb 2000); Die Schwestern Agüero. Fischer Verlag 1997 (Tb 2000)
Oscar Hijuelos: Die Mambo Kings spielen Songs der Liebe. Fischer Verlag 1990 (Tb 1995); Die vierzehn Schwestern des Emilio Montez OBrien. Fischer Tb 1995
Lezama Lima: Paradiso. Suhrkamp Tb 1997
Mayra Montero: Wo Aida Caruso fand. Fretz & Wasmuth 2000
Severo Sarduy: Kolibri. Edition Día 1991
Zoé Valdés: Das tägliche Nichts. Ammann 1996; btb 1998;
Dir gehört mein Leben. Ammann 1997; btb 1999; Geliebte erste
Liebe. Ammann 2001
Mirta Yáñez: Havanna ist eine ziemlich große Stadt. Atlantik Verlag 2001

Außerdem sehr zu empfehlen:
Cubanísimo. Junge Erzähler aus Kuba. Herausgegeben und mit einem Vorwort versehen von Michi Strausfeld. Suhrkamp Verlag 2000
Wespennest. Zeitschrift für brauchbare Texte und Bilder, Nr. 123, Juni 2001 (Schwerpunkt Kuba)

Empfohlene Sekundärliteratur

Ottmar Ette/Martin Franzbach (Hrsg.): Kuba heute. Politik, Wirtschaft, Kultur. Vervuert, Frankfurt a.M. 2001
Bert Hoffmann: Kuba. C.H. Beck, München 2000
Iván de la Nuez. Das treibende Floß. Kubanische Kulturpassagen. Edition Suhrkamp, Frankfurt a.M. 2001
Janett Reinstädler/Ottmar Ette (eds.): Todas las islas la isla. Nuevas y nuevísimas tendencias en la literatura y cultura de Cuba. Vervuert/Iberoamericana, Frankfurt a.M./Madrid 2000

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