Chile | Nummer 598 - April 2024

“Wir vertrauten auf uns selbst”

Chilenische Aktivist*innen erinnern an die Anfänge der internationalen Menschenrechtsbewegung vor 50 Jahren

Im Mai 1974 gelangte der erste umfassende Bericht über staatliche Folter unter der Diktatur in Chile an die internationale Öffentlichkeit. Dahinter steckten Mitarbeiter*innen des ökumenischen Friedenskomitees. Als auch deutsche Solidaritätskomitees die Nachricht verbreiteten, nahm eine internationale Bewegung Gestalt an, die sich die Wahrung fundamentaler Rechte auf die Fahne schrieb.

Von Kiva Drexel
Para leer en español, haga clic aquí. „Wo sind sie?” Die Suche nach gewaltsam Vers

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Drei Menschenrechtsaktivist*innen der 70er Jahre

Die Sozialarbeiterin María Luisa Sepúlveda (l.) arbeitete bis 1992 eng mit der Organisation von Angehörigen gewaltsam Verschwundener (AFDD) zusammen. Nach der Rückkehr zur Demokratie war sie Vizepräsidentin der Wahrheitskommission Valech und Vorsitzende der Stiftung für das chilenische Museum der Erinnerung. Der Anwalt Álvaro Varela (M.) arbeite bis 1987 in der Abteilung für Fallanalyse. Später war er in der Wahrheitskommission Valech tätig und ist heute Vizepräsident des Dokumentationszentrums und Archivs des Vikariats der Solidarität. Der Anwalt Héctor Contreras (r.) leitete im Vikariat ab 1976 die Abteilung für Fälle der in Haft Verschwundenen. 1991 veröffentlichte er mit Mónica González das Buch Comando conjunto über den Geheimdienst der Luftwaffe und unterstützte die Aufarbeitung von Menschenrechtsverbrechen in El Salvador und Guatemala.

Fotos: links und Mitte: privat, rechts: Dokumentationszentrum und Archiv Vikariat der Solidarität


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