Mexiko | Nummer 491 - Mai 2015

Sprudelnde Geschäfte

Gesetzesinitiative der Regierung ermöglicht Wasserprivatisierung und schützt industrielle Interessen

In Mexiko steht ein neues Wassergesetz zur Debatte. Laut Regierung soll es das Menschenrecht auf Wasser garantieren. Expert*innen und die Zivilgesellschaft befürchten dagegen, dass es nach der umstrittenen Energiereform zur Privatisierung einer weiteren natürlichen Ressource kommt.

Caroline Schroeder
Erst das Öl, jetzt auch das Wasser? Nachdem Mexikos Regierung unter Peña Nieto das 76 Jahre währe

Das Lesen des Beitrages ist für einen Monat den Abonnent*innen vorbehalten. Hier anmelden

Möchtest Du weiterlesen?
Teste die LN!

  • kritische Berichterstattung aus und über Lateinamerika
  • eine 100% unabhängige Zeitschrift
  • produziert von einem ehrenamtlichen Kollektiv

Digitalabo-Probeangebot

10€ für 3 Monate

danach ab 29,50€ im Jahr

Jetzt bestellen

NACHTRAG:
Leider haben sich in den Artikel „Sprudelnde Geschäfte” einige falsche Zahlen eingeschlichen. Richtig sind folgende:
Nach dem neuen Gesetz müssen Unternehmen im Fall von Wasserverschmutzungen eine Strafe von 3,5 Millionen Pesos (ca. 200.000 Euro) zahlen.
Die Umweltschäden durch einen Unfall in einem Bergwerk im Bundesstaat Sonora belaufen sich auf 2 Milliarden Pesos (ca. 114 Millionen Euro). Die Summe, zu der das verantwortliche Unternehmen verurteilt wurde, beläuft sich auf 23 Millionen Pesos (ca. 1,32 Millionen Euros). Die Redaktion entschuldigt sich für diese Fehler!


Hola!

Wenn Dir gefällt, was du hier liest, dann unterstütze unsere ehrenamtliche Redaktion doch mit einem Abo! Das gibt's schon ab 29,50 Euro im Jahr. Oder lass uns eine Spende da! Egal ob einmalig 5 Euro oder eine monatliche Dauerspende – alles hilft, die LN weiter zu erhalten, Gracias ❤️

Ähnliche Themen

Newsletter abonnieren