Gewalt und Staat | Mexiko | Nummer 577/578 - Juli/August 2022

Systematische Verweigerung von Gerechtigkeit

Interview mit Soledad Jarquín Edgar über den Feminizid an ihrer Tochter María del Sol Cruz und Straflosigkeit in Mexiko

María del Sol Cruz war Fotojournalistin und arbeitete in der Abteilung für Indigene Belange in Oaxaca. 2018 wurde sie auf Druck ihres damaligen Vorgesetzten und Leiter der Behörde, Francisco Montero López, gezwungen, eine Wahlkampagne von dessen Bruders in Juchitán (Oaxaca) zu begleiten. In diesem Kontext wurde sie am 2. Juni 2018 zusammen mit der Gemeinderatskandidatin Pamela Terán und deren Fahrer Adelfo Guerra beim Verlassen eines Lokals gezielt mit Schusswaffen getötet. Der Fall ist auch vier Jahre später nicht aufgeklärt und die Ermittlungen weisen zahlreiche Ungereimtheiten auf. LN sprachen mit der Journalistin Soledad Jarquín Edgar, Mutter von María del Sol Cruz, über Feminizide und strukturelle Straflosigkeit.

Interview & Übersetzung: Jana Flörchinger

Lies den kompletten Artikel in der Juli/August-Ausgabe

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