Literatur | Nummer 527 - Mai 2018 | Umwelt & Klima

WEISSE SIND KRANK

Der brasilianische Urwald durch die augen von Madarejúwa

Die Hinterlassenschaften von Moskitos auf den weißen Beinen von Besucher*innen sind schaurig schön. Sie leuchten wie zur Warnung. Wir sind hier, und es gibt kein Entkommen. Das Unumgängliche, den Stich, zu akzeptieren, es fällt auch Thomas Fischermann schwer. Seinen Begleiter amüsieren Fischermanns Attacken auf die Insekten: „Schlag ruhig weiter nach den Moskitos, doch, ich finde, es sieht lustig aus“, sagt Madarejúwa Tenharim vom gleichnamigen Volk der Tenharim.

Von Jannik Deters
In dem Buch Der letzte Herr des Waldes zeigt Madarejúwa dem Deutschen seine Welt. Es ist eine Welt

Das Lesen des Beitrages ist für einen Monat den Abonnent*innen vorbehalten. Hier anmelden

Möchtest Du weiterlesen?
Teste die LN!

  • kritische Berichterstattung aus und über Lateinamerika
  • eine 100% unabhängige Zeitschrift
  • produziert von einem ehrenamtlichen Kollektiv

Digitalabo-Probeangebot

10€ für 3 Monate

danach ab 29,50€ im Jahr

Jetzt bestellen

Thomas Fischermann // Der letzte Herr des Waldes. Ein Indianerkrieger aus dem Amazonas erzählt vom Kampf gegen die Zerstörung seiner Heimat // C.H.Beck // 2018 // 205 S. // 19,95 Euro.


Hola!

Wenn Dir gefällt, was du hier liest, dann unterstütze unsere ehrenamtliche Redaktion doch mit einem Abo! Das gibt's schon ab 29,50 Euro im Jahr. Oder lass uns eine Spende da! Egal ob einmalig 5 Euro oder eine monatliche Dauerspende – alles hilft, die LN weiter zu erhalten, Gracias ❤️

Ähnliche Themen

Newsletter abonnieren