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Leben in Chiapas aus der Innenperspektive

“Einige Indígena-Stämme glauben, dass ihr Auftauchen auf einer Fotografie sie in Gefahr bringt, ihre Seele zu verlieren. Man muss damit rechnen, verbal und körperlich angegriffen zu werden, wenn man ohne Genehmigung fotografiert.“ Reiseführer warnen den touristischen Besucher der Dörfer im Hochland von Chiapas davor, Fotos von der einheimischen Bevölkerung und deren heiligen Stätten und Ritualen zu machen.
Der Erfolg eines Fotoprojekts indem Indigenas selbst zur Kamera greifen und ihre Lebenswelt dokumentieren zeigt, dass diese Vorstellung ein Klischee ist und nicht für alle Indígenas gilt.
Bereits Hunderte von Jahren vor der Ankunft der spanischen Eroberer haben die Maya ihre Geschichte in einer komplizierten Hieroglyphenschrift auf Pergament geschrieben und in Stein gemeisselt. Diese Chroniken erzählten jedoch nur vom Leben der Herrschenden. Dann verbrannten die Spanier ihre Bücher, zerschlugen ihre Stelen und machten es sich zur Aufgabe, die Geschichte der Mayas nach ihrem eigenen Gutdünken und ihren Vorurteilen aufzuschreiben. Bis heute sind Forscher und Schriftsteller, Anthropologen und Fotografen von der indigenen Kultur der Nachfahren der Maya fasziniert, und meterlange Regale füllen die Bibliotheken aller Welt mit ihren Veröffentlichungen. Das Bild der Indígenas, wie es die westliche Welt kennt, ist geformt durch die Sichtweise Außenstehender, die von ihrem kulturellen Hintergrund aus diese fremde Kultur beschrieben und beurteilten. Auch in der Geschichte der Fotografie sind die Indígenas immer die passiven Modelle der Fotokamera gewesen.
„Sie haben Studien über unsere Kultur geschrieben. Wahrscheinlich sind sie gut. Aber wie können wir es wissen? Sie sind in ausländischen Sprachen geschrieben und in fernen Ländern veröffentlicht.“ Dies erklärten 1982 die indigenen Schauspieler und Schriftsteller des Kulturvereins Sna Jtz’ibajom vor dort versammelten Gelehrten. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Kulturen zu bewahren und zu verbreiten, indem sie Literatur in ihrer jeweiligen Muttersprache, Tzotzil und Tzeltal, verfassen und Theaterstücke traditioneller Sagen und Geschichten aufführen.
1992 kam Carlota Duarte mit dem Vorschlag indigenes Leben in Fotografien festzuhalten. Sie hatte das Fotoprojekt als ein Lehrprogramm für die indigene Bevölkerung ins Leben gerufen. Die Idee war und ist, den Indígenas Zugang zu fotografischen Werkzeugen und Materialien zu verschaffen und sie zum Gebrauch der Fotografie für ihre eigenen Ziele anzuregen, ohne konzeptionell und ästhetisch in die Bildgestaltung einzugreifen. Sie wählen ihre eigenen Themen und setzen sie in ihrer spezifischen Art zu sehen um. Von Anfang an hatte Duarte auch ein persönliches künstlerisches Interesse zu sehen, welche Art von Bildern jene erschaffen würden, die nicht vertraut sind mit der Geschichte der Fotografie und deren Kultur weit weniger von Fotos beeinflusst ist als die unsrige. Zusammen mit einigen Interessierten richtete sie eine Dunkelkammer ein und brachte ihnen die Grundtechniken der Fotografie bei. Sie betont, dass die Ausbildung und Unterstützung, die sie anbietet, rein technischer Natur sei und dass die FotografInnen ihre eigenen Ideen und Bildsprache umsetzen und gerade diese andere Art die Dinge wahrzunehmen uns bereichern kann. Ihr Ziel ist ein emanzipativer Prozess. „Die Indígenas sollen sich gegenüber der Welt selbst repräsentieren“, sagt Maruch Santiz Gomez, Tzotzil-Schriftstellerin und Fotografin des Archivo Fotografico Indígena, „damit nicht diese anderen Indígenas in Mexiko und in anderen Ländern bekannt werden. Auf diese Weise bewahren und dokumentieren wir unsere traditionellen Kulturen und verbreiten sie, damit zukünftige Generationen sich erinnern und lernen können.“
Während ihre Maya-Urahnen nur die Geschichte der Herrschenden für die Nachwelt festhielten, dient die Fotokamera nun der Darstellung des Lebens der einfachen Menschen. Trotz der Übereinstimmung in der Motivwahl könnten diese Fotos nicht unterschiedlicher sein. Die aus einer Innenperspektive gemachten Aufnahmen der Indígenas suchen nicht einfach nach «typischen» Ereignissen. Gabriela Vargas Cetina vom Forschungszentrum für Studien der sozialen Anthropologie von Mexico (CIESAS) sagt: „Die indigenen Fotografen machen Fotos, die von niemand anderem gemacht werden können. Sie haben einen Zugang zu diesen Dingen, der sich sowohl inhaltlich als auch vom Blickpunkt von dem des Fremden unterscheidet. Sie sind keine Fremden in ihrem eigenen Leben.“
Die Region ist bekannt für ihre Geschichte des indigenen Unabhängigkeitskampfes und das politische Klima ist weiterhin gespannt. Die Bilder aus Chiapas, die um die Welt gingen und gehen, legen einen einseitigen Fokus auf die ZapatistInnen. Sie zeigen Männer, Frauen und Kinder mit über den Kopf gezogenen schwarzen Strumpfmasken, bewaffnete Guerrilleros in den Wäldern des chiapanekischen Hochlandes, von militärischen Stützpunkten abgeriegelte Dörfer und die provisorischen Behausungen aus Plastikplanen der Vertriebenen.
Die Bilder der Foto-Kooperative hingegen zeichnen nicht den bewaffneten Kampf der Indígenas nach. Sie greifen andere als nur die zapatistische Perspektive auf und erweitern damit unser Bild von Chiapas. Angesichts dessen, dass Militarisierung und Gewalt eine Konstante in Chiapas sind, zeigen die Indígenas uns die angenehme Seite ihres Lebens. Denn trotz der Konflikte in Chiapas und der Angst vor Gewalt haben diese Menschen weiterhin Fotos gemacht; selbst nach Belästigungen und Anfeindungen seitens der Polizei. Die Beamten hatten sie gefragt, woher sie die Kameras hätten und wollten nicht glauben, dass es ihre eigenen waren.
Im Archivo Fotográfico Indígena arbeiten heute fest angestellt sechs indigene FotografInnen, drei Frauen und drei Männer mit Carlota Duarte zusammen. Das Fotoarchiv bildet die FotografInnen aus und regt sie zur Förderung ihrer künstlerischen Arbeit an. Außerdem dient es der Archivierung der Arbeiten und der ethnografischen Dokumentation und enthält mittlerweile 75.000 Negative. Mehr als 200 FotografInnen verschiedener Ethnien stellen ihre Fotografien dem Archiv zur Verfügung. Duarte hofft, dass bald zu den von Indígenas realisierten fotografischen Arbeiten auch solche von Forschern und Bildjournalisten, die in der Region gearbeitet haben, hinzukommen: „Wir glauben, dass es wichtig ist diese Bilder in Chiapas aufzubewahren. Für den Gebrauch der Indígenas, für aktuelle und zukünftige Forschungen über die Region und für den Gebrauch der Öffentlichkeit im Allgemeinen.“
Die FotografInnen des Archivo Fotográfico Indígena haben mittlerweile die Aufmerksamkeit der mexikanischen und internationalen Öffentlichkeit gewonnen. Die Fotos der Kooperative sind bereits von Mexiko-Stadt bis Reykjavik ausgestellt worden, von New York bis Johannesburg, wo sie zum Beispiel auf der Biennale mit dem Titel „Decolonizing our minds“ präsentiert wurden.
Eines ihrer kurzfristigen Ziele ist es, dass jedeR der sechs FotografInnen eines seiner Projekte als Buch realisiert. Im August diesen Jahres ist bereits das vierte Buch erschienen: Mi hermanita Cristina (Meine kleine Schwester Cristina) von Xunka’ López Díaz. Dieses sowie ein weiteres, Creencias de nuestros antepasados (Lebensweisheiten unserer Vorfahren) von Maruch Sántiz Gómez werden hier vorgestellt.

Der Kürbis auf der Türschwelle holt den Hund heim

Maruch Santiz Gomez lebt in einem abgeschiedenen Dorf in Chiapas, in San Juan Chamula, und war Schäferin bevor sie sich als Mitglied von Sna Jtz’ibajom zuerst der Literatur und später der Fotografie zuwandte.
Als Carlota Duarte ihr 1993 eine Kamera in die Hand gab, um ihre Welt zu fotografieren hatte sie sich zuerst gegen die Skepsis ihrer Umwelt durchzusetzen. Es wurde als unpassend angesehen, dass eine Frau ihren künstlerischen Ambitionen nachgehen wollte.
Sie blieb jedoch dabei und gehörte zu den ersten Frauen, mit denen Duarte 1992 die Arbeit im Archiv aufnahm. Statt einer Schulung über konzeptionelle und ästhetische Möglichkeiten der Fotografie, bekam sie eine Einführung in den technischen Gebrauch des Instruments. Das Ergebnis war ihre eigene kreative Aneignung des Mediums. Sie beschloss, die traditionellen Weisheiten ihres Volkes aufzunehmen und ihnen somit eine neue Form zu geben. Insgesamt enthält ihr 1998 veröffentlichtes Buch Creencias 48 dieser Weisheiten.
„Ich schrieb die Creencias und ihre Bedeutungen auf, damit sie nicht aus der Chamula-Kultur und -Tradition verschwinden. Um die Bedeutungen herauszufinden, arbeitete ich mit den Dorfältesten zusammen, um unsere uralte Kultur und unsere Sprache zu bewahren und zu verbreiten. Im Moment besinnen wir uns auf dieses alte Wissen nicht allzu sehr. Deshalb habe ich es aufgeschrieben, sodass von den nachkommenden Generationen gelesen werden kann, was schon fast vergessen ist.“
Die Redensarten bieten praktische Ratschläge für fast jede Situation. Zum Beispiel stellt man, um einen verlorenen Hund zurückzurufen, einen kleinen Tonkrug in die Mitte der Türschwelle und klopft auf die Krugöffnung, währenddessen man den Namen des Hundes drei Mal ausspricht. Der Hund wird am nächsten oder aber am dritten Tag nach Hause kommen. Wenn man keinen Krug hat, kann man alternativ einen Kürbis auf die Türschwelle stellen und drei Mal hineinblasen.
Jede dieser Weisheiten hat die Künstlerin verbildlicht indem sie jeweils einen Gegenstand des täglichen Lebens der mit der Redensart in Verbindung steht, wie zum Beispiel ein Wollknäuel, Hühnerkrallen, einen Holzscheit oder einen Tonkrug, auf den trockenen Sandboden ihrer Hütte legte und fotografierte. Vorher putzte sie den Boden und beseitigte alles, was sie nicht mit auf dem Bild haben wollte, aus der Umgebung. Sie liebt es, nahe an die Dinge ranzugehen, sodass diese das ganze Bild ausfüllen.
Sie bevorzugt das sanfte Licht der Morgenstunden und versucht in den meisten Fällen, Schatten zu vermeiden. Die mit einer Pentax aufgenommenen Schwarz-Weiss-Fotografien bestechen durch ihre Direktheit und Einfachheit sowie durch ihre formale Schönheit. Ein kleiner Holzkamm auf der rissigen Erde erzählt auf diese Weise von der Gefahr sich des Nachts zu kämmen. Dies bedeute, so der Glaube, dass die Mutter stirbt.
Auf dem Foto, das die Geschichte vom verlorenen Hund erzählt, stehen Tonkrug und Flaschenkürbis im schwarzen Schlagschatten der Türschwelle, die sich als hell erleuchtete weiße horizontale Linie durch das querformatige Bild zieht. Die Gegenstände sind so aufgenommen, wie die Person sie sehen würde, die gerade im Begriff ist, sich hinunterzubeugen um den Hund zurückzurufen.
Formal betrachtet wirken diese schlichten Aufnahmen alltäglicher Objekte wie konzeptionelle oder minimalistische Kunst. In Verbindung mit den Texten enthüllen sie eine Mystik und Spiritualität, die diese Gegenstände in heilige Ikonen verwandelt, die ein uraltes Wissen offenbaren.
In ihrer Präsentation haben die Dinge eine Seele, in dem Gegenstand verbirgt sich die Gegenwart des Glaubens. In der bedeutsamen Einfachheit der Fotos manifestiert sich die Beziehung der Chamulas zu ihrer Umwelt: das Göttliche ist nie abstrakt, sondern wohnt allen Dingen inne. Chamula ist noch nicht zum Ort industrieller Abfälle geworden. Die Gegenstände sind hier nicht zum Wegwerfen. Eine geöffnete Dose ist jahrelang im Gebrauch, und eine Plastiktüte hat acht Leben. Der praktische und symbolische Gehalt jedes Objektes ist sehr hoch. Diese Wertschätzung spiegelt sich in den Fotos wider.
Maruch Sántiz Gómez porträtiert nicht das Leben, sondern konstruiert Bilder von dem, was man im Leben nicht sehen kann. Sie visualisiert Ideen, benutzt dafür jedoch konkret gegenständliche Objekte – Dinge, die man im Leben sehen kann.
Sie nutzt die Fotografie, um Weisheiten zu verbildlichen, die gleichzeitig Geschichten sind. „Das Foto kann man lesen und es ist einfacher zu verstehen als Texte, denn viele Menschen können keine Schrift lesen.“ Jedes Foto wird jedoch auch von einem kurzen Text begleitet, in Tzotzil und Spanisch, der die jeweilige Glaubensvorstellung beschreibt. Doch die eigentliche Macht und Magie liegt in den Bildern, in denen sie in das Herz der Dinge vordringt und es schlagen lässt.
Der Ruhm, der ihr mit diesem Fotoband zugekommen ist, ist nicht bis in ihr Dorf vorgedrungen. So sagte ihre Mutter, die weder lesen noch schreiben kann, dass sie kein Buch anfassen will, weil sie schmutzige Hände hat.

Die Wiedererschaffung der verlorenen Kindheit

Bis Carlota Duarte ihr 1996 eine Kamera in die Hand drückte, hätte Xunka’ López Díaz sich nie vorstellen können, Fotografin zu werden. Wie ihre Mutter und alle Frauen des Dorfes widmete sie sich dem Haushalt. Auf ihren ersten Fotos, erinnert sie sich, fehlten den Personen noch Köpfe und Füße.
Im August 2001 hat sie nun ein Buch veröffentlicht: Mi hermanita Cristina – una niña de Chamula, das Porträt ihrer kleinen Schwester Cristina und gleichzeitig ihre eigene Geschichte, die Aufarbeitung ihrer eigenen Kindheit. In einem begleitenden Text erzählt Xunka’ von der Vertreibung der evangelischen Familie aus ihrem Heimatdorf Chamula, in dem die politisch bestimmenden Autoritäten Anhänger eines katholischen Synkretismus sind. Damals war sie vier Jahre alt und der Wechsel aus dem traditionellen Gefüge des Dorfes in die bindungslosen Strukturen der Stadt bedeutete einen Bruch in ihrer Identität. Nach der traumatischen Erfahrung der gewalttätigen Vertreibung waren Xunka’ und ihre Familie gezwungen, sich in der Stadt eine Arbeit zu suchen, die keinen Bezug zur Landwirtschaft hatte, wovon die Familie früher lebte. Sie mussten sich in die Realität der Stadt integrieren und neue Lebensformen aneignen.
Das Leben in der Stadt transformierte auch die Kultur, die sie aus dem Dorf mitbrachten. Dennoch sind Xunka’ die Traditionen ihres Dorfes Chamula ein wichtiges Anliegen.
In dem Buch verwebt sie ihre eigene Geschichte mit der ihrer Schwester, deren Körper sie für zweierlei benutzt, einmal um das Leben eines Kindes aus Chamula von heute zu schildern und um gleichzeitig ihre eigene Kindheit zu erzählen, aus der keine Fotos erhalten sind.
Sie zeichnet die Unterschiede zwischen den beiden Generationen auf und erzählt, wie die Zeit und die Stadt die Gebräuche verändert haben. Xunka’ zeichnet ein Bild der jungen Generation, die lieber fernsieht als sich beispielsweise den traditionellen Techniken des Webens zu widmen. Andererseits ist Cristina auch Teil einer neuen, privilegierten Generation von Frauen, die in der Stadt unter besseren Lebensbedingungen aufwachsen und neue Zukunftsperspektiven haben.
In dem fotografischen Essay lässt Xunka’ die Realität der Stadt außen vor. Sie zeigt die kleine Schwester, ein Kind der Stadt, in verschiedenen traditionellen Chamula-Gewändern, man entdeckt keinen Hinweis auf städtisches Ambiente: keine Straßen, keine Autos. Zu sehen ist sie bei verschiedenen täglichen Tätigkeiten, beim Kämmen, beim Haarewaschen, bei der Zubereitung des Essens, beim Spielen und mit ihrer Mutter auf dem Markt.
Die Schwester und ihre Art, sich zu kleiden, stehen im Mittelpunkt der Fotoreportage: man sieht sie von vorn, im Profil und von hinten, „damit man ihre Kleidung besser sieht“, wie Xunka’ sagt. In weiteren Fotos erscheinen die Kleidungsstücke ohne Schwes- ter als Protagonisten des Bildes, auf dem Fußboden ausgebreitet: ihre Bluse, ihre Schuhe, ihre Zopfschleife. Die Identität der Schwes-ter, so scheint es, ist die eines Kleiderständers. Die Kleidung überdeckt jegliche Individualität. Doch muss man sich seinen westlichen Blick vergegenwärtigen: die in unserer Zivilisation so hochgeschätzte Individualität zählt in Chamula wenig. Die Identifikation erfolgt über die Zugehörigkeit zu einer Gemeinde, zu einer Ethnie mit gleicher Sprache und eben gleicher Kleidung. Insofern ist das, was uns zunächst befremden mag, vielleicht tatsächlich ein „intimes“ Porträt, da es die Dargestellte durch das charakterisiert, woraus sie ihre Identität bezieht. Dennoch erscheinen die Fotos aus unserer Perspektive distanziert und wie eine systematische Bestandsaufnahme. Sie stehen in ihrer Sterilität in starkem Gegensatz zur Romantisierung und Mystifizierung der Indígenas, wie sie in der Geschichte der mexikanischen Fotografie (nicht-indigener Fotografen) verbreitet sind.
Das Buch erzählt ein Stück Geschichte aus sehr persönlicher Sicht. Es ist der Erfahrungsbericht einer Indígena. Die Fotografie hat es ihr ermöglicht, die Perspektive der Ethnografin einzunehmen, von der aus sie auf sich selbst blickt. Mit der Kamera kann sie ausdrücken, was sie über sich und ihr Dorf, wer sie sind und was sie leben, sagen will.

Die Webseite des AFI ist http://chiapasphoto.wabash.edu/
Weitere Fotos gibt es auf der Seite des Center of Latin American Studies: http://violet.berkeley.edu:7001/Gallery/chiapas/index.html
Auszüge aus den Creencias von Maruch Santiz Gomez unter http://arts-history.mx/maruchsantiz/

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