Lateinamerika | Nummer 419 - Mai 2009

Schlimmer geht‘s immer

Die Weltwirtschaftskrise bringt Lateinamerika in die Klemme – Manche Regierungschefs üben sich dennoch in Optimismus

Die Weltwirtschaftskrise zieht weiter ihre Kreise und lässt auch Lateinamerika nicht außen vor. Nach den Jahren des Booms ab 2002 mit Wachstumsraten von vier bis fünf Prozent wird der Region für 2009 bestenfalls ein Wachstum von einem Prozent prognostiziert, aber auch ein Abrutschen in die Rezession ist nicht ausgeschlossen. Brasilien hofft auf den Binnenmarkt, Mexiko jammert über die von US-Präsident Obama ausgegebene „Buy American“-Devise und Hugo Chávez’ Sozialpolitik in Venezuela erlebt durch den Verfall des Ölpreises einen Härtetest. Wachsen wird 2009 mit Sicherheit nur der soziale Sprengstoff.

Martin Ling
Er ist ein unverbesserlicher Optimist: Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva. „Brasilie

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