Aktuell | Kolumbien | Nummer 534 - Dezember 2018

WEDER GOLD NOCH KOCHBANANEN

Wie der illegale Goldabbau eine Region zerstört hat

Im Norden der Provinz Cauca im Südwesten Kolumbiens wird seit den 1990er Jahren illegal Gold abgebaut – mit verheerenden Folgen für die Umwelt und die dort lebenden zumeist afrokolumbianischen und indigenen Gemeinden. LN sprachen mit Francia Márquez, die seit über 20 Jahren den Widerstand dieser Gemeinden gegen ihre Vertreibung aus ihrem traditionellen Lebensraum, gegen Landraub und illegalen Goldabbau durch kriminelle Gruppen mitorganisiert. Aufgrund von Morddrohungen musste sie selbst ihren Heimatort Suárez verlassen. Ihren Kampf für die Rechte der afrokolumbianischen Gemeinden führt sie unbeirrt fort.

Interview: Daniela Rivas G.
Foto: Daniela Rivas G. Sie haben den Goldman-Umweltpreis erhalten. Was bedeutet das für Sie? Ich ha

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Francia Márquez ist eine afrokolumbianische Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin. Sie organisierte einen zehntägigen, über 500 Kilometer langen Marsch von 80 Frauen der Gemeinde La Toma, der letztendlich zum Stopp der illegalen Bergbauprojekte und Abzug der Maschinen führte. Im April dieses Jahres erhielt sie den Goldman-Umweltpreis für ihr Engagement.


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