Nummer 301/302 - Juli/August 1999 | Peru

Die Anmaßung der Tattergreise

Der Interamerikanische Gerichtshof klagt die peruanische Justiz an

Die peruanische Regierung ist keine Freundin internationaler Rechtsnormen. Im Juni befand der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte (Corte Interamericana de Derechos Humanos), die bereits 1993 erfolgte Verurteilung vier chilenischer MRTA-Aktivisten zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe durch ein Militärgericht sei unrechtmäßig und daher neu zu verhandeln. Doch die Militärgerichte sprechen bis heute Recht. Mehr als tausend vermeintliche Aktivisten des Leuchtenden Pfades und des MRTA (Movimiento Revolucionario Tupa Amaru) wurden von ihnen abgeurteilt. Viele von ihnen sind unschuldig. Sie schmoren seitdem zwar nicht in der Hölle, doch sie frieren in Hochlandgefängnissen oder vegetieren in dunklen Löchern dahin.

Rolf Schröder
María Luísa Cuculiza ist eine Frauenministerin, die auf Machos steht. Ihr Chef, der peruanische Pr

Das Lesen des Beitrages ist für einen Monat den Abonnent*innen vorbehalten. Hier anmelden

Möchtest Du weiterlesen?
Teste die LN!

  • kritische Berichterstattung aus und über Lateinamerika
  • eine 100% unabhängige Zeitschrift
  • produziert von einem ehrenamtlichen Kollektiv

Digitalabo-Probeangebot

10€ für 3 Monate

danach ab 29,50€ im Jahr

Jetzt bestellen

Hola!

Wenn Dir gefällt, was du hier liest, dann unterstütze unsere ehrenamtliche Redaktion doch mit einem Abo! Das gibt's schon ab 29,50 Euro im Jahr. Oder lass uns eine Spende da! Egal ob einmalig 5 Euro oder eine monatliche Dauerspende – alles hilft, die LN weiter zu erhalten, Gracias ❤️

Ähnliche Themen

Newsletter abonnieren