Argentinien | Nummer 356 - Februar 2004

Weißwäscherei für Mercedes Benz

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth erläßt Haftbefehle gegen argentinische Militärs und stellt Verfahren gegen Mercedes Benz-Manager ein

“Der Kampf für die juristische Verfolgung von Menschenrechtsverletzern ist gekennzeichnet von einem ständigen Wechselbad der Gefühle.” So ist erst vor wenigen Monaten der seit 1999 in Deutschland geführte Kampf gegen die Straflosigkeit in Argentinien charakterisiert worden. Die Ereignisse der letzten Wochen bestätigen diesen Befund nachdrücklich. Denn obwohl sie Haftbefehle gegen argentinische Militärs erließ, sieht die Nürnberger Staatsanwaltschaft die Beteiligung von Mercedes Benz Argentinien als nicht bewiesen an. Ein Bericht des Hochschulprofessors Christian Tomuschat wäscht dem Unternehmen nun die blutige Wäsche rein.

Wolfgang Kaleck
Am 3. Dezember 2003 teilte der Pressesprecher des Landgerichts Nürnberg-Fürth der Öffentlichkeit

Das Lesen des Beitrages ist für einen Monat den Abonnent*innen vorbehalten. Hier anmelden

Möchtest Du weiterlesen?
Teste die LN!

  • kritische Berichterstattung aus und über Lateinamerika
  • eine 100% unabhängige Zeitschrift
  • produziert von einem ehrenamtlichen Kollektiv

Digitalabo-Probeangebot

10€ für 3 Monate

danach ab 29,50€ im Jahr

Jetzt bestellen

Hola!

Wenn Dir gefällt, was du hier liest, dann unterstütze unsere ehrenamtliche Redaktion doch mit einem Abo! Das gibt's schon ab 29,50 Euro im Jahr. Oder lass uns eine Spende da! Egal ob einmalig 5 Euro oder eine monatliche Dauerspende – alles hilft, die LN weiter zu erhalten, Gracias ❤️

Ähnliche Themen

Newsletter abonnieren