Chile | Nummer 228 - Juni 1993

Keine Chance gegen den Schlamm

Überschwemmungskatastrophe in Santiago

Santiago wurde am 3. Mai von der schwersten Naturkatastrophe seit elf Jahren heimgesucht. Betroffen davon sind vor allem Viertel mit extremer Armut im Südosten von Santiago, die Ostperipherie der beiden Kommunen Peñalolén und La Florida. Bislang wurden die Leichen von 25 Menschen aus dem Armenviertel “Las Perdices” geborgen, über 80 Personen wurden schwer verletzt und mindestens 88 gelten drei Wochen nach der Katastrophe als vermißt. Die Hütten von mindestens 1000 Familien wurden durch eine Schlamm- und Geröllawine zerstört.

Jürgen Schübelin
Die Katastrophe wurde nach Angaben von MeteorologInnen durch einen plötzlichen Temperaturanstieg in

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