
Verano
Con sal en los labios
obedece al dictado de la piel,
la imaginación lo tienta,
para poderlo tocar
alarga la mano y prueba,
un sudor un punto ácido
lo eleva hasta donde quiere,
hasta donde se lo permiten,
sin dudar acepta la fantasía,
no se completa
sin antes fundirse en la tarde,
tendido a la espera
dice que sí,
pero no puede ofrecerse aún,
por decir lo que sabe
se le sala el labio,
vomita de una tacada
un golpe de calor,
un chispazo de agosto
que no se va,
una piedra brillante
dice: ágata azul
debajo de la almohada,
el zumbido del aire
expande el canto de la cigarra,
disecciona el escozor
sentado en la mesa donde escribe,
rescata varias palabras
que fueron suyas,
ahora son el soporte,
pone el punto final
y se despide
desde el calor de la tarde.
Sommer
Mit Salz auf den Lippen
gehorcht er dem Diktat der Haut,
die Einbildungskraft lockt ihn,
um ihn berühren zu können,
streckt er die Hand aus und kostet,
ein Schweißtropfen, ein Hauch von Säure
erhebt ihn, so hoch er will,
so hoch, wie es erlaubt ist,
ohne Zögern gibt er sich der Fantasie hin,
sie wird erst vollendet sein,
wenn sie mit dem Abend verschmilzt,
ausgestreckt wartend,
sagt er ja,
doch er kann sich noch nicht hingeben,
weil er sagt, was er weiß,
wird seine Lippe salzig,
auf einmal erbricht er
einen Hitzeschwall,
einen Augustfunken,
der nicht vergeht,
ein glänzender Stein
sagt: blauer Achat
unter dem Kopfkissen,
das Summen der Luft
verbreitet den Gesang der Zikade,
seziert das Brennen,
am Tisch sitzend, an dem er schreibt,
rettet er mehrere Wörter,
die seine waren,
jetzt sind sie die Stütze,
er setzt den Schlusspunkt
und verabschiedet sich
aus der Nachmittagshitze.
Übersetzung: Amaya Gallegos Eytel











