Am 29. Juni siegte Paraguay über Deutschland und schaltete die europäische Mannschaft im Achtelfinale aus. Im Laufe der Partie erzielten beide Teams jeweils ein Tor, sodass das Elfmeterschießen über den Einzug in die nächste Runde entscheiden musste. Das Team aus Deutschland, das zuvor noch nie ein Elfmeterschießen bei einer Männer-WM verloren hatte, verschoss drei Elfmeter und ermöglichte damit den historischen Erfolg Paraguays.
Der Sieg löste im ganzen Land große Begeisterung aus. Per offiziellem Dekret erklärte Präsident Santiago Peña den 30. Juni zum nationalen Feiertag. Seit 2010 hatte Paraguay nicht mehr an einer Weltmeisterschaft teilgenommen. Bei der WM 2026 kehrte die Nationalmannschaft mit namhaften Spielern zurück, darunter Gustavo Gómez, der guaranischer Abstammung ist, sowie Torhüter Orlando Gill, der sich insbesondere durch seine Paraden im Elfmeterschießen auszeichnete.
Die südamerikanische Mannschaft schied jedoch im Achtelfinale nach einer Niederlage gegen Frankreich aus, das in der zweiten Halbzeit den entscheidenden Treffer erzielte. Zum Redaktionsschluss ist Argentinien die einzige verbleibende lateinamerikanische Nationalmannschaft im Turnier.























